SV Harriehausen holt Weserbergland-Pokal

Starker Auftritt: Carsten Jessen, Jan-Hendrik Wacker, Stefan Kulp und Stefan Jessen sicherten für den SV Harriehausne in Lippoldsberg den Weserberglandpokal und nach der Tischtennis-Meisterschaft damit das Double.

Tischtennis-Quartett der Schwarz-Weißen siegt in Lippoldsberg souverän und sichert sich somit das Double

Eine Handvoll nhänger folgte der 1. Tischtennisherren des SV Harriehausen ins hessische Lippoldsberg zur Endrunde des Weserbergland-Pokals. Zu Beginn des „Final Fours“ zog der Mannschaftskapitän Jan-Hendrik Wacker mit der TTG Einbeck IV in Runde eins das große Los. Die Bierstädter gingen als klarer Turnierfavorit an den Start.
Harriehausen schickte in diesem Spiel Carsten Jessen, Jan-Hendrik Wacker und Stefan Jessen ins Rennen. Für Einbeck traten Detlef Pläschke, Ulrich Aurin und Ingo Krüger an. Lediglich Ingo Krüger musste in der Vorschlussrunde gegen den Altgandersheimer Kai Hoppmann eine Niederlage einstecken.
Alle weiteren bislang gespielten Einzel in Pokal und Liga (83 an der Zahl) der drei Einbecker Spieler wurden gewonnen. Stefan Jessen startete die Begegnung gegen Ulrich Aurin. Nach einem starken ersten Satz des Harriehäusers nahm der ehemalige Bezirklassenspieler aus Einbeck das Heft mehr und mehr in die Hand und sicherte sich mit einem 3:1-Satzsieg den ersten Punkt.
Am Nebentisch gab es zwischen Carsten Jessen und Ingo Krüger ebenfalls vier Sätze, welche jeweils erst in der Verlängerung beendet wurden, zu bestaunen. In diesem Fall mit dem besseren Ende für den SVH. Jan-Hendrik Wacker spielte mit seinem glatten 3:0 über Detlef Pläschke eine 2:1-Führung heraus. Carsten Jessen traf in Runde zwei auf Ulrich Aurin. In einer hitzigen Partie mit Glück und Pech auf beiden Seiten, setzte sich Jessen mit 3:1 Sätzen durch. Pläschke kam in seinem zweiten Einsatz besser ins Spiel. Gegen Stefan Jessen hielt er sich schadlos und verkürzte den Spielstand aus Einbecker Sicht auf 2:3.
Die Topleistungen der beiden Harriehäuser Spitzenspieler Wacker und Carstem Jessen sorgten anschließend für die Entscheidung. Jan-Hendrik schlug Krüger deutlich mit 3:0, Carsten besiegte Detlef Pläschke mühelos mit 3:0. Somit gewann der SV Harriehausen überraschend deutlich das erste Match mit 5:2.
Die zweite Begegnung der Endrunde wurde dann gegen den stark ersatzgeschwächten TuSpo Drüber bestritten, welcher zu Beginn ein herbe 0:5-Pleite gegen den Gastgeber FC Weser III hinnehmen musste.
In der Partie ersetzte Stefan Kulp Stefan Jessen, für Drüber standen Klaus-Peter Schinkel, Jens Hüpsel und Klaus Sievers an den Tischen. Zunächst begann Jan-Hendrik mit einem 3:0 Sieg gegen Jens Hüpsel, Carsten besiegte den Altstar Klaus-Peter Schinkel ebenfalls in drei Sätzen. Stefan Kulp machte seine Sache ordentlich und beendete die erste Spielrunde mit einem 3:0 über Klaus Sievers. Weiter ging es mit Jan-Hendrik Wacker, der zunächst mit dem Material von Schinkel Schwierigkeiten hatte. Letztendlich gewann er jedoch mit 3:1 Sätzen. Ebenso spielte Stefan Kulp gegen Hüpsel, nach einer 2:0-Satzführung ließ er etwas schleifen, konnte am Ende aber wieder zulegen. Mit 5:0 gewannen die Harriehäuser dann auch das 2. Spiel. Die Begegnung an den Tischen drei und vier zwischen der TTG Einbeck IV und dem FC Weser III endete 5:1 für den Favoriten.
Im letzten Spiel trafen die Harriehäuser auf den Gastgeber FC Weser III. Einmal mehr wurden auf SVH-Seite Jan-Hendrik Wacker und Carsten Jessen eingesetzt. Als dritter Spieler wurde dann wieder auf Stefan Jessen zurückgegriffen. Gleich zu Beginn sicherten sich die Brüder Carsten und Stefan Jessen mit jeweils 3:0-Sätzen über Herbold bzw. Kahle die ersten beiden Punkte für Harriehausen. Jan-Hendrik Wacker musste anschließend seine einzige Niederlage im Turnier hinnehmen. In der zweiten Spielrunden machten die SVH-Spieler dann alles klar. Stefan Jessen besiegte Wolfgang Herbold in vier Sätzen, Carsten Jessen und Jan-Hendrik Wacker beendeten ihr Spiele gegen Böhnke und Kahle mit 3:0. Somit ergab sich ein Endstand von 5:1.
Am Ende des langen Tischtennistages konnte die mit Abstand jüngste Mannschaft des Turniers aus Harriehausen den Weserbergland-Pokal in die Höhe reißen.