SV Harriehausen nach zwei Spieltagen mit vier Punkten vorn

SV-Torschütze Ingmar Zillmann (links) im Zweikampf.

Auftakt der Gandersheimer Stadtmeisterschaften: 3:0-Sieg und 1:1-Remis / Eklat bei SVG Grün-Weiß II

Harriehausen / Dankelsheim (srd). Bei den Gandersheimer Fußball-Stadtmeisterschaften bei der SG Heberbörde/Wetteborn hat am Sonntagnachmittag der erste Spieltag des Rahmenwettbewerbs stattgefunden. Im Eröffnungsspiel standen sich die SVG Grün-Weiß II und die SG Herberbörde/Wetteborn. Beide Teams lieferten sich eine ansehnliche und spannende Partie, die schließlich mit einem leistungsgerechten 3:3-Unentschieden endete. Beide Mannschaften lagen im Verlauf des Matches in Führung, konnten aber nie einen entscheidenden Vorsprung schaffen.Im zweiten Duell am Sonntag standen sich Rekordmeister SV Harriehausen und der SV Heckenbeck gegenüber. Es war ein verdienter Sieg des Favoriten gegen einen ansprechend agierenden Außenseiter aus Heckenbeck, der mit wackerer Moral und solidem Kampfgeist das Resultat im Rahmen hielt. Die Treffer für die Sieger-Elf erzielten Johannes Blei (12.) zum 1:0, SV-Neuzugang Nico Spangenberg (27.) zum 2:0 und Nick Wille (80.) zum 3:0-Endstand. Am Montagabend folgten dann zwei weitere Partien des Turniers. Zunächst unterlag der SV Harriehausen II der SVG Bad Gandersheim II mit 1:2 Toren (SVH-Torschütze Ingmar Zillmann), danach trennten sich Gastgeber SG Heberbörde und der SV Harriehausen I mit 1:1-Unentschieden. Das SV-Tor erzielte Nico Spangenberg. Tafu Zumeraj musste sich wegen einer Unsportlichkeit die gelb-rote Karte gefallen lassen. Insgesamt war es ein gerechtes Remis.
Überschattet wurde der Abend im Stadtteil Dankelsheim von einer brutalen Tätlichkeit eines Bad Gandersheimer Akteurs, der einen Spieler vom SV Harriehausen II nach Schlusspfiff mit Schlägen ins Gesicht malträtierte. Der betroffene SV-Akteur musste sich ins Krankenhaus Bad Gandersheim begeben. Gegen den Spieler von Bad Gandersheim II wurde Anzeige erstattet. Über Konsequenzen bis hin zum Ausschluss der Mannschaft von Grün-Weiß II wurde am gleichen Abend von der Turnierleitung nachgedacht. Das Verhalten einiger Akteure jedenfalls hatte mit sportlichem Wettstreit schon lange nichts mehr zu tun.