Baumkuchenbäckerei besichtigt und Dampferrunde auf Arendsee gedreht

...eine Dampferrunde auf dem Arendsee gedreht.

Alt-Herren-Kasse des TSV Herrhausen auf Tagestour / TSVerinnen heben „Frauentag“ aus der Taufe

Die Alt-Herren-Kasse des TSV Herrhausen unternahm kürzlich eine Tagesfahrt nach Salzwedel und zum Arendsee. Per Bus ging’s über Wolfsburg zum angepeilten Ziel. Dort besichtigte man eine der ältesten Baumkuchenbäckereien. Nach der interessanten Visite und einer leckeren Verköstigung bezog die lustige Truppe aus dem Seesener Stadtteil ein Hotel, in dem Schnitzel und Spargel satt aufgetischt wurden. Nach dieser Stärkung ging es weiter zum Arendsee, an dem schon ein Schaufelraddampfer wartete. Die Herrhäuser(innen) stachen in See und kehrten nach einer guten Stunde – zur Kaffeezeit – ins Hotel zurück. Die Rückfahrt nach Hause war ausgesprochen gesellig, und die gut aufgelegten Ausflügler feierten in Herrhausen – am Sportheim hatte Achim Fehlig schon den Grill vorgeheizt – kräftig weiter. Zum guten Schluss wurde dem Chef der Kasse, Heinz Wielert, für die bestens organisierte Tour gedankt. – Einige Damen der Alt-Herren-Kasse hatten während der Fahrt die Idee, doch auch mal einen „Frauentag“ ins Leben zu rufen. Gedacht, getan. Sechs Damen machten sich jetzt auf den Weg nach Goslar und blickten hinter die Kulissen des Besucherbergwerks und der angeschlossenen Museen. Unter der Leitung eines kundigen und gut gelauten Führers fuhren die Herrhäuser „Girls“ mit der Grubenbahn ein. Vor Ort erfuhren sie viel über den Arbeits­alltag eines Bergmannes und setzten zudem mit einem Bohrer bergmännische Aktivitäten frei. Nach gut einer Stunde waren sich alle einig: „Hut ab, die Arbeit der Bergleute war schon ein Knochenjob.“ Zum Abschied grüßte die Gruppe mit dem Bergmannsgruß „Glück auf“. Aber auch der Besuch der Museen war lohnenswert. Schließlich konnten die Frauen der AH-Kasse nachvollziehen, warum diese Anlage und die vom Bergbau geprägte Altstadt von Goslar seit 1992 in der UNESO-Liste des Weltkulturerbes stehen.
Die TSV-erinnen machten sich nach der Sightseeingtour auf den Heimweg und ließen dank fleißiger Helfer (R. Bebenroth, T. Bebenroth und H. Wielert) den Tag bei Leckereien vom Grill, „schöngeistigen“ Getränken und gemeinsam gesungenen TSV-Vereinsliedern ausklingen. – Übrigens: Der „Frauentag“ soll keine Eintagsfliege gewesen sein. Demnächst soll es eine Neuauflage geben, möglicherweise mit einer größeren Gruppe.