„In Herrhausen lässt es sich gut leben“

SPD-Bürgerforum diesmal im Dorf am Nettesprung / Geschwindigkeitsreduzierung thematisiert

Herrhausen (bo). Die Anwesenden beim Bürgerforum der SPD-Bürgermeisterkandidatin Hanna Kopischke in Herrhausen waren sich einig. „Im Seesener Stadtteil Herrhausen kann man gut leben.“
Ortsbürgermeister Rolf Lampe konnte auf eine ganze Reihe von Infrastrukturverbesserungen in den vergangenen Jahren hinweisen. Doch zunächst einmal begrüßte er die erschienenen Bürgerinnen und Bürger und bezeichnete es als ein hervorragendes Vorhaben, Bürgerforen durchzuführen, um die Meinung der Bürgerinnen und Bürger in das Wahlprogramm der SPD einfließen zu lassen. Die Bürgermeisterkandidatin sei so auf einem guten Weg zu einer bürgernahen Politik und Verwaltung. Lampe verwies auf die zentrale Bedeutung des Dorfgemeinschaftshauses für die Dorfgemeinschaft. So sei man sich im Ortsrat auch einig gewesen in der Anschaffung neuer Gardinen und neuer Bestuhlung und dem Einbau einer neuen Heizung ins Dorfgemeinschaftshaus. Das Baugebiet Mühlenweg mit der Bau­straße sei auf den Weg gebracht und der Ausbau Schwalbenweg abgeschlossen, wobei der Kinderspielplatz Schwalbenweg komplett erneuert sei. Der Ausbau des Feuerwehrgerätehauses und die Spendenaktion für eine Familie, die einen großen Brandschaden erlitten hätte, zeige, dass die Dorfgemeinschaft intakt sei.
Hanna Kopischke stellte sich selbst und ihre politischen Vorhaben für die Stadt Seesen vor. „Wir müssen die Finanzen der Stadt weiter konsolidieren, um in Zukunft weiter investieren zu können, Bildung sozial gestalten und die Bürger besser beteiligen.“ Sie kündigte eine weitere Initiative zur Umwandlung der vier Grundschulen in Seesen in Ganztagsschulen an.
In der anschließenden Aussprache wurden Themen wie Geschwindigkeitsreduzierungen auf der Ortsdurchfahrt aus Richtung Münchehof kommend, Nutzung des Geländes an der Nettequelle und der Grillhütte und die Verbesserung der störungsfreien Nutzung eines Teichgeländes angesprochen.