974 mehr Arbeitslose

11.675 Arbeitslose im Landkreis

Zum Jahresbeginn stieg die Zahl der Arbeitslosen im Bereich der Agentur für Arbeit Hildesheim (Landkreise Hildesheim und Peine). Der Quartals- und Jahresabschluss führte zu vermehrten Kündigungen. Die winterliche Saisonarbeitslosigkeit, die bisher nicht sehr ausgeprägt war, kam ebenfalls hinzu. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit fiel höher aus als in den Vorjahren. Die Nachfrage nach Arbeitskräften lag unter dem Vorjahresniveau.

15.804 Arbeitslose im Agenturbereich

Im Januar waren 15.804 Menschen arbeitslos gemeldet, 1390 mehr als im Vormonat (plus 9,6 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag die Arbeitslosenzahl um 234 (plus 1,5 Prozent) höher. Die Arbeitslosenquote ist um 0,6 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent angestiegen (Vorjahresmonat 7,4 Prozent).
„Erfahrungsgemäß ist der Monat Januar einer der schwächsten Monate. Somit war mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen zu rechnen. Insbesondere witterungsabhängige Betriebe setzten ihr Personal frei“, erklärte Horst Karrasch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hildesheim. Einen überdurchschnittlichen Anstieg gab es bei den Jugendlichen unter 25 Jahre. „Zum Jahreswechsel enden vor allem viele befristete Arbeitsverträge, die häufig mit Berufsanfängern, also jungen Menschen, geschlossen worden sind“, berichtete Karrasch, „wir gehen aber davon aus, dass wir diese qualifizierten Jugendlichen zeitnah wieder vermitteln können.“
Ergänzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur für Arbeit Angaben zur Unterbeschäftigung. Dazu zählen zusätzlich zu den Arbeitslosen Personen, die nicht als arbeitslos gelten, aber ohne Beschäftigung sind. Die Unterbeschäftigung betrug nach vorläufigen Angaben im Januar 19.304.

Landkreis Hildesheim: 11.675 Arbeitslose;
Veränderung gegenüber Vormonat: plus 974;
Veränderung gegenüber Vorjahr: plus 654;
Arbeitslosenquote: 8,2 Prozent (Vorjahr: 7,8 Prozent).