„Augen auf“: Broschüre gegen sexuellen Missbrauch

Bistum Hildesheim veröffentlicht Hinweiszettel mit Ansprechpartnern

Hinschauen und schützen! Dies sind die besten Mittel gegen sexuellen Missbrauch. „Augen auf… Hinschauen und schützen“ heißt ein neuer Flyer, in dem das Bistum Hildesheim übersichtlich alles Wichtige zur Prävention sexuellen Miss­brauchs und zu den Ansprechpartnern bei Verdachtsfällen zusammengetragen hat.
„Das Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche hat nach innen und außen zu einem Verlust der Glaubwürdigkeit geführt, der noch nicht überwunden ist“, konstatiert Dr. Werner Schreer, Generalvikar des Bistums, im Vorwort zum neuen Flyer. „Gemeinsam müssen wir den Neuanfang wagen!“


Faltblatt listet alle
Ansprechpartner auf


Mit der Einstellung der Präventionsbeauftragten Jutta Menkhaus-Vollmer hat das Bistum vor wenigen Monaten einen weiteren wichtigen Schritt dahin getan. Ihrer Arbeit und der Präventionsordnung im Bistum ist denn auch ein großer Teil des Flyers gewidmet. Stichpunktartig und übersichtlich listet das kleine, graphisch sehr schön gestaltete Faltblatt die wichtigsten Punkte dieser Präventionsordnung auf und erklärt die Aufgaben der Präventionsbeauftragten.
Für Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs im Bistum Hildesheim hat der Bischof schon vor Jahren eine Gruppe von Ansprechpartnern um die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Schwester Dr. med. Ancilla Schulz ernannt.

Ansprechpartner für ehemalige Heimkinder

Ein eigener Ansprechpartner steht ehemaligen Heimkindern zur Verfügung, die im Bistum missbraucht wurden.
Die vollständigen Adressen all dieser Ansprechpartner verzeichnet der Flyer ebenso wie einige wichtige Internetadressen mit Themenseiten zum sexuellen Missbrauch. Der neue Flyer ist damit ein handliches Werkzeug, das alle entscheidenden Adressen zu Fragen des sexuellen Missbrauchs im Bistum Hildesheim zusammenfasst.