Fredener Musiktage: „Kein Thema“

Die „munich brass connection“ treten im Rahmen der Fredener Musiktage am Sonnabend, 27. Juli, in der Zehntscheune auf.

Am Sonnabend, 27. Juli, startet das abwechslungsreiche Programm

Die am Sonnabend, 27. Juli, startenden und bis zum 4. August laufenden 23. Fredener Musiktage haben in diesem Jahr kein spezielles Thema. Dies ermöglicht es ein breiteres Spektrum als in themengebundenen Jahren, so die Veranstalter. Den verschiedenen Musikern bieten die vier Spielstätten Zehntscheune, Fagus-Werk Alfeld, Kirche Wrisbergholzen und Gemeindezentrum Freden die ideale Möglichkeit ihre Werke zu präsentieren.
Um Kindern und Jugendlichen das Thema Musik näher zu bringen, enthält das Programm Workshops für Afrikanisches Trommeln und Tanz & Akrobatik, die in zwei Altersgruppen angeboten werden. Des Weiteren gibt es ein Kinderkonzert mit den Künstlern der Gruppe „Adesa“ aus Ghana.

Damit auch die Kunstliebhaber nicht zu kurz kommen, stellt der Künstler Detlef Kappeler ab dem ersten Tag seine Werke aus. Die ausgestellten Bilder behandeln das existenzielle Thema des menschlichen Daseins. Seine Bilder wurden bereits auf vielen Ausstellungen, auch im Ausland, gezeigt.
Noch am Abend des Eröffnungstages gibt die „munich brass connection“ ab 20 Uhr ihr Bestes. Die Senkrechtstarter aus München die im Jahr 2006 beim internationalen „Jan Koetsier-Wettbewerb“ als bestes deutsches Blechbläserquintett ausgezeichnet wurden, gastieren in der Zehntscheune mit einer fetzigen Mischung von Klassik bis Alphorn.
Am Sonntag, 28. Juli, findet das erste Konzert im Alfelder Fagus-Werk statt. Dort spielen die „Camerata Freden“ ab 11 Uhr relativ unbekannte Werke von Carl Reinecke und Johannes Brams, die sich durch ihre mitreißende Spielfreude auszeichnen.
Am späten Nachmittag desselben Tages tritt die Gruppe dann auch in der Fredener Zehntscheune auf. Mit dabei sind hier vier Schlagzeuger, die Werke von Viktor Suslin, Anton Rubinstein und eine von Victor Derevianko bearbeitete Version von Dimitri Schostakowitsch zum Besten geben. Nach dem Konzert findet eine Grillfete statt.
Mit den Konzerten geht es dann am Dienstag, 30. Juli, in der Kirche von Wrisbergholzen weiter. Dort geben der gefragte Christian Schmidt an der Orgel und der ehemalige erste Solocellist des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks Wen-Sinn Yang am Violoncello ab 20 Uhr ihr Konzert. Sie spielen unter anderem Werke von Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach.
Am Mittwoch, 31. Juli, um 20 Uhr, tritt die „Camerata Freden“ erneut in der Zehntscheune auf. Die diesmal nur aus Schlagzeugern bestehende Gruppe lässt es dabei ordentlich krachen, denn sie beweisen, dass sie moderne Werke durchaus in ihrem Repertoire haben.
Am Donnerstag und Freitag finden die Workshops im evangelischen Gemeindezentrum statt. Die Gruppe „Adesa“ unterstützt die Kinder und Jugendlichen beim Lernen. Der Kurs „Afrikanisches Trommeln 1“ startet am Donnerstag, 1. August, um 14 Uhr und am Freitag, 2. August, um 9.30 Uhr. Die Teilnehmer des Kurses „Afrikanisches Trommeln 2“ treffen sich am Donnerstag um 16 und am Freitag um 15 Uhr. Die Kurse „Tanz & Akrobatic“ 1 und 2 starten um 11.30 und 17 Uhr. Die Mittagskurse sind für Kinder von fünf bis acht Jahren und die späteren für Kinder von neun bis 14 Jahren.
Ebenfalls am Freitag steht das Komponistenportrait auf dem Programm. Adrian Adlam befindet sich ab 19 Uhr in der Zehntscheune im Gespräch mit dem bekannten Komponisten Kerry Turner. Kostproben von seinen Werken werden ab 20 Uhr vom „American Horn Quartet“ präsentiert. Das renommierte Ensemble gibt außerdem Werke von Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms zum Besten.
Am Samstag, 3. August, können die Teilnehmer des Workshops zeigen, was sie gelernt haben. Dann sie stehen zusammen mit der ghanaischen Gruppe „Adesa“ ab 15 Uhr auf der Bühne der Zehntscheune. Dort präsentieren sie zahlreiche Fabeln und übermitteln so ein Stück afrikanischer Lebensfreude.
Um 20 Uhr legt sich der Pianist Thomas Hell in der Zehntscheune ins Zeug. Der Teilnehmer von internationalen Musikfestivals spielt in Freden unter anderem Werke von Claude Debussy und Robert Schumann.
Zum Abschluss der Festspiele geben die „Camerata Freden“ nochmal ein Konzert in der Zehntscheune. Sie beginnen am Sonntag, 4. August, um 17 Uhr, und spielen anlässlich des 200. Geburtstages von Richard Wagner in diesem Jahr einige Stücke von ihm, darunter die Wesedonk-Lieder.