Im vergangenen Jahr 46-mal Hilfe geleistet

Hildesheimer Sozialfonds hilft, wenn gesetzliche Leistungen nicht ausreichen

Der Sozialfonds Region Hildesheim hat jetzt seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2012 vorgelegt. Darin zeigt sich, dass immer mehr Menschen Hilfen in besonderen Notlagen benötigen, die über die gesetz­lich zustehenden Leistungen nicht abgedeckt sind. Oft sind es Grenzfälle, in denen Hilfe dringend notwendig ist, um Menschen vor schwerwiegenden Notlagen zu bewahren.
„Es gibt immer mehr Menschen, die durch das soziale Netz fallen“, so Geschäftsführerin Margret Schmidt. Zu den Gesellschaftern des Sozialfonds gehören das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie, der Caritasverband, der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Arbeiterwohlfahrt.
Der Sozialfonds leistet Einzelfallhilfen in besonderen Notlagen und wird aus Spendenmitteln finanziert. Im Jahr 2012 wurden 46 Anträge auf Hilfeleistungen bewilligt. Dabei ging es thematisch um Beihilfen für besondere Arzneimittel, Ferienfreizeiten und Hausaufgabenhilfen für Kinder, Fahrtkosten zu besonderen Anlässen oder Behandlungen und Beihilfen für Empfängnisverhütung oder Sterilisation. In allen Fällen müssen zunächst gesetzlich zustehende Leistungen ausgeschöpft werden, dennoch besteht auf Hilfen aus dem Sozialfonds kein Rechts­anspruch.
Um diese Förderungsmöglichkeit in besonders gelagerten Einzelfällen aufrecht erhalten zu können, sind die Gesellschafter des Sozialfonds für Spenden sehr dankbar. Spenden können auf das Konto bei der Sparkasse Hildesheim (BLZ 25950130), Kontonummer 342 679 90 überwiesen werden. Da der Sozialfonds als gemeinnützig anerkannt ist, werden für die Spender Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt ausgestellt.