Neue Technik für die Atemschutzgeräteträger

Auf den Endlosleitern müssen die Aktiven unter Atemschutz eine bestimmte Strecke zurücklegen. Daneben hängen nummerierte Kästen, an denen sie sich mit ihrem Transponder zunächst anmelden müssen. (Foto: Vollmer)

Für 140.000 Euro wurde die Atemschutzstrecke in der Feuerwehrtechnischen Zentrale auf den neuesten Stand gebracht

Wie sehr 70 Meter zur Ewigkeit werden können, bekommen die Feuerwehrleute aus dem Landkreis in jedem Jahr zu spüren. Wer unter Atemschutz Menschen in brennenden Häusern retten will, muss schließlich topfit sein.

Neben einer ärztlichen Untersuchung ist ein Besuch der Atemschutzübungsstrecke in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in regelmäßigen Abständen Pflicht. Vor wenigen Wochen hat der Landkreis für 140.000 Euro die im Jahr 1993 eingeweihte Anlage auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

80 Kilojoule müssen geschafft werden

„Das installierte System bietet uns ganz neue Möglichkeiten“, erklärte Kreisausbildungsleiter Jürgen Spormann. Nachdem die Feuerwehrleute in ihre volle Einsatzkleidung geschlüpft sind, bekommen sie zunächst einen der 25 Transponder. Mit den Armbändern, die denen in Schwimmbädern ähneln, melden sich die Atemschutzgeräteträger zunächst an den einzelnen Übungsstationen an. Im Computersystem sind die persönlichen Daten hinterlegt. Jeder weiß, was er zu leisten hat. Das sind bei Aktiven bis zum 50. Lebensjahr 80 Kilojoule, bei älteren Einsatzkräften liegt das Minimum bei 60 Kilojoule. „Diese Zahlen stehen fest. Sie gelten auch für Berufsfeuerwehrleute, die ebenfalls in die FTZ nach Groß Düngen kommen“, erläutert der Kreisausbilder.

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