Durch Baumaßnahmen stark beeinträchtigt

1. Vorsitzender Bernd Müller.

Ausbau der A 7 bringt Landwirten Probleme / Treffen der Feldmarkinteressentschaft in Ildehausen

Die Feldmarkinteressentschaft (FMI) Ildehausen hatte aus aktuellem Anlass zu einem Informationsaustausch bezüglich des Ausbaus der A 7 in der Gemarkung Ildehausen in die Jägerklause eingeladen.

Der 1. Vorsitzende Bernd Müller begrüßte die zahlreichen Betroffenen und besonders den Geschäftsführer vom Niedersächsischen Landvolk Braunschweiger Land e.V. Kurt Hübner, Steffen Weinhausen von der Landwirtschaftskammer, Gerd Kolle und Harald Wagenschieber von den Feldmarkinteressentschaften Engelade und Bornhausen, Ralf Kleinfeld und Norbert Niedrich vom Ortsrat Ildehausen.
Müller schilderte in einem kurzen Überblick die momentane Situation. Er wies besonders auf das Planfeststellungsverfahren hin und die Möglichkeiten von Einwänden. Die Teilnehmer erläuterten Änderungswünsche und diskutierten über die Problempunkte. So ist der Zustand der Wirtschaftswege ein wichtiger Punkt, der präzise verfolgt werden sollte.
Ein weiterer Diskussionspunkt war die Einmündung in den Gandersheimer Weg: In der Überquerung der B 248 sehen viele Landwirte ein Problem, trotz geplanter Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h. Die Betriebszufahrten am Schwalenberg werden geschlossen und die Brücke an der L 526 wird abgerissen. Neue Betriebszufahrten sind am Rodenberg geplant. Daher ist eine neue Brücke für die abgerissene Villa­brücke erforderlich.
Hier kam zur Sprache, dass der Abriss dieser Brücke schon seit November den Behörden bekannt war. Durch die geplanten Baumaßnahmen wird es auch zu Verlegungen von Feldwegen kommen.
Ebenfalls diskutierten die Anwesenden über die geplanten Maßnahmen zum Lärmschutz, die ihrer Meinung nach nicht den gewünschten Erfordernissen entsprechen. Kurt Hübner wies auf die Bedenken hin, die 2012 vorgetragen worden sind und die in der Planfeststellung keine Berücksichtigung fanden.
Als Fazit dieser Diskussions-und Informationsrunde zog man, dass die FMI nicht für einzelne Betroffene klagen kann. Für die meisten Landwirte kommt es zu größeren nicht unerheblichen Einschränkungen. In einem weiteren Treffen soll über rechtliche Schritte entschieden werden.