Ein Bürgersteig für Ildehausen

Der Ausbau der Straße „Zum Papenbusch“ war am Donnerstag Thema der Einwohnerversammlung im Stadtteil Ildehausen. Die Bürger müssen die neuen Bürgersteige mitfinanzieren.

Anlieger der Straße „Zum Papenbusch“ werden über Ausbaumaßnahme informiert

Einwohnerversammlung in Ildehausen. Am Donnerstagabend wurden die Anlieger der Straße „Zum Papenbusch“ aus erster Hand über den geplanten Ausbau der innerörtlich verlaufenden L526 („Zum Papenbusch“) zwischen dem Bahnübergang und der Straße „Am Kirchensiek“ informiert. In der Gastststätte „Jägerklause“ waren Seesens Bürgermeister Erik Homann, Torsten Klein, Abteilungsleiter Tiefbauabteilung, Ralf Schneider und Mike Griggel vom Ingenieursbüro Metzing, Ortsbürgermeister Michael Conzen sowie von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Ralf Conrad, gekommen, um die geplante Sanierung vorzustellen. Nachdem Erik Homann das Projekt vorgestellt hatte, ging es in die technischen Details. Die präsentierte zunächst einmal Ralf Schneider. Wichtig für die Bürger war aber vor allem, mit wieviel Geld sie selbst zur Kasse gebeten werden. Dazu gab Erik Homann Informationen. Und die Ildehäuser Anlieger habe sogar noch Glück, schließlich ist die L526 eine Landesstraße, so dass das Land Niedersachsen komplett für die Sanierung aufkommt. Dennoch müssen die Anlieger zahlen, und zwar für den neuen Bürgersteig. Rund drei Euro pro Quadratmeter des angrenzenden Baugrundstücks werden hier fällig. Auf absolute Zahlen wollte sich der Bürgermeister aus gutem Grund natürlich nicht festlegen. Hier ersteilt die Stadt Seesen aber gerne Auskunft, erklärte Homann. Alles in allem dürften die Anlieger der Maßnahme durchaus mit Freude entgegensehen, schließlich ist die L526 in einem desolaten Zustand. Und da sich die Eigenbeiteiligung offenbar tatsächlich in Grenzen hält, gab es hier – anders als beispielsweise in Mechtshausen (Wilhelm-Busch-Ring) oder in Seesen (Zimmerstraße) nur wenig Protest und Aufbegehren. Alles blieb sachlich.