Ildehäuser Ortsrat ist besorgt über „aktuellen Vorfall“

Der Ortsrat in Ildehausen ist besorgt über die akutellen Entwicklungen im Ort. Am Ostersonntag hatten Unbekannte versucht, ein Haus in Brand zu setzen. Außerdem gab es rechtsradikale Schmierereien.

Brandstiftung, Hakenkreuz- und „Keine Asylanten“-Beschmierung sorgen weiter für Gesprächsstoff im Ort

Auf seiner letzten Ortsratssitzung beschäftigte sich der Ortsrat Ildehausen unter anderem auch mit dem Brand am Ostersonntag in der Langen Reihe in Ildehausen.

Eigentlich waren alle Ortsratsmitglieder erfreut, dass durch den Kauf des Hauses ein längerer Leerstand abgewendet wurde und sich in diesem Bereich dadurch das Ortsbild wieder verbessert.
Leider wurde das Haus nun durch einen Brand, der sich als Brandstiftung erwies, in Mitleidenschaft gezogen und auch noch mit einem Hakenkreuz und der Schrift „Keine Asylanten“ beschmiert. Über diese Tatsache ist der Ortsrat selbstverständlich sehr besorgt, vor allem, dass so etwas in Ildehausen geschehen ist.
„Brandstiftung ist schon allein eine sehr schlimme Straftat, aber was soll auch noch die „Keine Asylanten“-Schmiererei?“, fragt sich Ortsbürgermeister Ralf Kleinfeld. „Es war mit Sicherheit nicht vorgesehen, dort Asylanten unterzubringen, da das Haus ja in Privatbesitz ist und sich der Besitzer dort ein Heim schaffen will“.
Kleinfeld fährt fort: „Ich wurde aus der Bevölkerung auf einen Eintrag vom Hausbesitzer bei Facebook aufmerksam gemacht, den ich dem Ortsrat vortrug. Wir zeigen Verständnis über den Ärger und den Schaden des Besitzers, sind aber mehr als bestürzt über den Inhalt dieses Beitrages.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 7. April 2016.