In Ildehausen ist der 1. Mai ein besonderer Tag

Bis der große Regen kam, ließ es sich draußen bestens aushalten.
 
Zahlreiche Sozialdemokraten begingen den 1. Mai am Dorfgemeinschaftshaus in Ildehausen.

Seit über 30 Jahren richtet die SPD ein geselliges Beisammensein aus / Politikprominenz gab sich Klinke in die Hand

Der 1. Mai als Tag der Arbeit hat eine lange Tradition, deren Anfänge in der Mitte des 19.Jahrhundert zu finden sind. Nicht ganz so lang, aber immerhin seit über 30 Jahren finden gesellige Beisammensein am und im Dorfgemeinschaftshaus in Ildehausen statt.

So kamen auch in diesem Jahr viele Bürger der Einladung der hiesigen SPD-Abteilung nach. Sonnenschein, Getränke, Steaks und Bratwurst ein willkommenes Beiwerk für kurzweilige Gespräche und Gedankenaustausch.
Der 1. Mai in Ildehausen hat etwas Besonderes, denn es kommen alljährlich Gäste aus nah und fern. Auch Dr. Peter Eckardt ehemals MdB kommt gern zu den Events nach Ildehausen – so auch in diesem Jahr wieder.
Die Landtagsabgeordnete Petra Emmerich-Kopatsch kam ebenfalls trotz einiger andere Termine wie auch Landrat Thomas Brych mit Familie. Anwesend waren auch der Ortsbürgermeister aus Engelade, Patrick Kriener und auch die Ortsbürgermeisterin aus Münchehof Dorothea-Uthe-Meyer, die mit einer größeren Gruppe zum Teil „anmarschierte“.
Das Bild rundeten natürlich viel Ildehäuser Bürger ab. Anfangs spielt das Wetter mit, aber nach 14 Uhr regnete es stärker und bis auf eine kleine „wetterfeste“ Truppe nahmen alle im Dorfgemeinschaftshaus ihre Plätze ein. Kurz vor der Eröffnung des Kuchenbüffets begrüßte Michaela Meyer Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Seesen die zahlreichen Gäste. In ihrer weiteren Ansprache führte sie aus, dass wir zurzeit ein stabiles Wachstum, die niedrigste Arbeitslosigkeit und die höchste Erwerbslosigkeit seit der Wende haben. Auch Überschüsse in den Sozialkassen und eine starke Exportwirtschaft von denen leider nicht Alle profitieren.
Ein Ziel sei es, dass alle Menschen am Wohlstand teilnehmen können.2014 soll das Jahr der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden. Die Sozialdemokratie schaffe hierfür die Voraussetzung in der großen Koalition. Ein Anfang ist der flächendeckende, gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro ab dem 1.Januar 2015. Für über 4 Millionen Arbeitnehmer bedeutet das spürbare Verbesserung ihres Lebens. 2012 haben 40% der Rentner Abschläge in Kauf nehmen müssen, weil sie bis zum 63 Lebensjahr in Rente gegangen sind und das nach 45 Berufsjahren. Das habe sie besonders erschreckt führte Michaela Meyer aus. „ Wer
45 Jahre gearbeitet hat findet diese Abschläge als große Ungerechtigkeit und der hat nach 45 Berufsjahren eine abschlagsfreie Rente verdient!“ In den weiteren Ausführungen sprach Meyer auch die Verbesserungen in der Rente wegen Erwerbslosigkeit an und auch die Verbesserungen bei der Mütterrente an. Ein besonderes Anliegen war auch die bevorstehende Europawahl am 25. Mai. „Ich fordere euch und sie alle auf: geht wählen!“ Auch die Krise in der Ukraine ließ Michaela Meyer nicht unerwähnt. Zum Schluss dankte sie allen Fleißigen Helfern und Helferinnen die diese Veranstaltung in dem wunderschönen Ildehausen wieder möglich gemacht haben. Im Anschluss wurde das reichhaltige Kuchenbuffet „gestürmt“. Auch Michaela Meyer half tatkräftig hier aus. Noch lang bis in die Abendstunden genossen viele Besucher den schönen 1.Mai in Ildehausen.