Landtag, Hundertwasserhaus und Dom

Eine kleine Gruppe des Fördervereins machte sich mit der Bahn auf den Weg zum Gegenbesuch.

Kirchlicher Föderverein besucht Magdeburg / Einladung von MdL Herbert Hartung

Ildehausen (ru). Bei dem in diesen Jahr im Mai stattgefundenen 6. Orgelkonzert in der St.-Johannes-Kirche zu Ildehausen, das der Landtagsabgeordnete Herbert Hartung aus Sachsen-Anhalt gemeinsam mit dem kirchlichen Förderverein Kirchberg-Ildehausen mit organisiert hatte, wurden die Mitglieder des Vereins zu einem Gegenbesuch nach Magdeburg in den Landtag eingeladen.
Herbert Hartung wurde 1947 in Kirchberg geboren und hat durch diesen Umstand und seine Liebe zur Musik schon zwangsläufig ein besonderes Verhältnis in diese Seesener Region. Er ist verheiratet, und hat drei Kinder.
Bereits 1976 ist Hartung der CDU beigetreten. Er hat zahlreiche politische und gesellschaftliche Funktionen, bekleidet Ehrenämter und gehört dem Landtag Sachsen-Anhalt seit fünf Wahlperioden an.
Eine kleine Gruppe des Fördervereins machte sich jetzt per Bahn von Seesen über Braunschweig nach Magdeburg auf um den versprochenen Gegenbesuch durchzuführen.
Völlig entspannt wurde die 15-köpfige Reisegruppe bereits von einem Mitarbeiter des Landtags empfangen und nach einem kurzen Spaziergang durch Magdeburg traf man im Landtag ein.
Nach der Besichtigung des Landtagsgebäudes nahm die Gruppe im Zuschauerraum Platz und folgte nach der Begrüßung durch den Landtagspräsidenten der Sitzung. MdL Herbert Hartung nahm sich die Zeit und diskutierte mit seiner Besuchergruppe aus Kirchberg und Ildehausen aktuelle Themen aus der Region.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Landtagskantine mit dem Gastgeber, den Abgeordneten und dem obligatorischen Foto vor dem Landtagsgebäude erkundete die Reisegruppe unter kundiger Führung zunächst das Hundertwasserhaus.
Es ist das letzte von Friedensreich Hundertwasser entworfene Gebäude an dem er vor seinem Tod gearbeitet hat.
Im Jahr 2005 wurde die grüne Zitadelle, so wird das riesige Gebäude genannt, mit einem Kostenaufwand von 27 Millionen Euro fertig gestellt und befindet sich in unmittelbarer Nähe des Domplatzes.
Nach der ausgiebigen Besichtigung begab sich die Gruppe gemeinsam zum Magdeburger Dom. Er ist seit 800 Jahren das Wahrzeichen der Stadt. Der Dom steht mit seinen 1250 Mitgliedern für eine lebendige wachsende evangelische Gemeinde. Die Kirche hat eine liturgische und musikalische Vielfalt, man kann zahlreiche unterschiedliche Gottesdienste erleben. Für evangelisches Selbstverständnis hat sie eine wichtige Stimme – sowohl in der Stadtökumene, als auch in der Kirche Mitteldeutschlands selbst, deren Bischofskirche der Magdeburger Dom ist. Nach vielen gewonnen positiven Eindrücken trafen alle wohlbehalten am frühen Abend wieder in Seesen ein.