Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt Nummer 18

Leckerer Erbseneintopf köchelte über dem Feuer.

Im und rund um das Gerätehaus in Ildehausen waren alle Generationen vereint

Dass ein Weihnachtsmarkt für alle Altersklassen ein lohnenswertes Ziel sein kann, das zeigte sich am 1. Adventswochenende eindrucksvoll in Ildehausen. Rund um das Feuerwehrgerätehaus war im Vorfeld binnen kürzester Zeit eine kleine Budenstadt entstanden, die alle Generationen in Vorfreude auf das Weihnachtsfest vereinte.

Kein Geringerer als Ortsbürgermeister Michael Conzen war es, der den Ildehäuser Weihnachtsmarkt Nummer 18 offiziell eröffnete, dabei die Bedeutung des dörflichen Miteinanders unterstrich und als Vertreter des „Regie“ führenden Ortsrates den teilnehmenden Vereinen und Verbänden für deren engagierte Mitwirkung dankte. Und weil mit Musik bekanntlich alles besser geht, durfte sich Conzen auch in diesem Jahr bei der Eröffnung wieder über die Unterstützung des örtlichen Selbsthilfe-Kindergartens freuen. Zunächst sangen die Kinder allein, dann auch im Chor mit den Eltern, wobei die Mädchen und Jungen singend feststellten: „Der Weihnachtsmann ist dick geworden“. Ob das stimmte, davon konnten sich ein paar Stunden später die Besucher selbst ein Bild machen. Denn da kam der Weißbärtige höchstselbst samt „Rentier“ vorbeigeschneit. Kein Wunder, dass er in Windeseile von einer ganzen Traube von Kindern umringt war. Sodann ließ er sich ein Lied vorsingen oder ein Gedicht aufsagen, verteilte an alle Jungen und Mädchen Geschenke und sorgte so für strahlende Gesichter.
Auch diesmal fanden die Weihnachtsmarktbesucher alles vor, was einen Bummel zu einem buchstäblich genussvollen Erlebnis werden lässt. So war beispielsweise mit dem frühen Beginn um 13 Uhr für eine Premiere gesorgt. „Wir haben leckeren selbst gemachten Erbseneintopf angeboten, sodass bei den Gästen die Küche kalt bleiben konnte“, sagte Ralf Kleinfeld, der auch diesmal wieder über den Betrieb auf dem Platz wachte. Die Umsetzung dieser Idee kam hervorragend an; will heißen, der Eintopf ging weg wie geschnitten Brot. Auch sonst fehlte es an nichts. Von Apfeltee, Lumumba, Jagertee und Kinderkakao über Pilzpfanne, Schmalzbrote, Fischbrötchen, Chicken Chips bis hin zu Waffeln und einer großen Kuchentafel im Feuerwehrgerätehaus reichte die kulinarische Angebotspalette. Währenddessen war der Nachwuchs in der „Wichtelwerkstatt“ damit beschäftigt, Muffins zu dekorieren, Weihnachtsbäume aus Papier zu basteln oder dem Weihnachtsmann einen Wunschzettel zu schreiben.
Lohnenswert war zudem ein Abstecher in der gegenüberliegenden Halle von Udo Braunschweig. Dort warteten die „Bastelfrauen“ auf Kundschaft – und fanden sie auch. Die in der „süßen Ecke“ offerierten, leckeren Pralinen, Konfitüren und Liköre aus Eigenproduktion fanden ebenso ihre Liebhaber wie die liebevoll hergestellten Adventskränze und -gestecke.
Bis in die Abendstunden hinein verlief der Weihnachtsmarkt harmonisch, und die Verantwortlichen zogen erneut eine positive Bilanz.