Wasserpreis bleibt konstant

Die Mitglieder des Wasserbeschaffungsverbandes Ildehausen beschlossen verschiedene Maßnahmen und eine kleine Gebührenerhöhung.

Wasserbeschaffungsverband: Schieberkreuze sind Sorgenkind / Zählergebühr steigt

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Wasserbeschaffungsverbandes Ildehausen (WBI) begrüßte der 1. Vorsitzende Udo Müller alle Anwesenden und besonders den stellvertretenden Ortsbürgermeister Ralf Kleinfeld und Oliver Ibenthal von der Harz Energie.

Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit ließ Udo Müller noch einmal die Ereignisse im Jahr 2014 Revue passieren. So sind die erforderlichen Prüfungen des Trinkwassers ohne Beanstandungen gewesen. Aus diversen Gründen hatte man auch das zuständige Labor gewechselt. Die Gesamthärten betragen im oberen Versorgungsbereich „1,1“ und im unteren „1,5“ (der „Beobachter“ berichtete). Wegen Frostschäden musste ein Rohr erneuert werden. Ein weiterer Rohrbruch erforderte im Lauf des Jahres einen neuen Hausanschluss. Wasseruhren wechselte man im vorgeschriebenen Rhythmus aus. Die Schieberkreuze sind an einzelnen Stellen schwergängig und in der Funktion beeinträchtigt. Der 1. Vorsitzende forderte die Anwesenden auf, mit der Ressource Wasser bewusst umzugehen. Ein besonderer Dank galt seinen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit.
Die Schieberkreuze machen dem WBI besonders im Bereich Lange Reihe – Birkenbleek – Mühlenkamp zu schaffen, daher sind in diesem Bereich Baumaßnahmen erforderlich. Die Anwesenden stimmten diesem Vorhaben einstimmig zu. Diese Maßnahme wird über den außerordentlichen Haushalt finanziert.
Rechnungsführer Eckert Schridde informierte detailliert über Ausgaben und Einnahmen. Im anschließenden Prüfbericht bescheinigte man eine einwandfreie und nicht zu beanstandene Kassenführung. Rechnungsführer und Vorstand wurden auf Antrag von Richard Braukhoff einstimmig entlastet.
Trotz ansteigender Kosten wird der Wasserpreis nicht erhöht. Die Zählergebühr steigt von 18 auf 30 Euro jährlich. Diesen Vorschlag nahm die Versammlung mit zwei Gegenstimmen an. Einstimmig unterstützten die Mitglieder den Haushaltsplan für 2015, der auch größere Baumaßnahmen vorsieht.