Goldenes Tor von André Krzyminski

Im Vorwärtsgang: Rhüdens Maximilian Kneb treibt den Ball nach vorn.

Nordharzliga: SG Ildehausen/Kirchberg gewinnt Derby beim SV Engelade/Bilderlahe mit 0:1 / Neiletal 1:1 gegen Rhüden

SV Engelade/Bilderlahe - SG Ildehausen/Kirchberg 0:1
Der SV Engelade/Bilderlahe hat auch das zweite Lokalderby in Folge daheim gegen die SG Ildehausen/Kirchberg mit 0:1 Toren verloren. Den goldenen Siegtreffer für den nicht unverdienten Sieg der Gäste erzielte SG-Spielertrainer André Krzyminski in der 49. Minute mit einer Kopfballbogenlampe im Anschluss an einen Eckball.
Bereits im ersten Durchgang war der Gast das aktivere Team, denn bei den Schwarz-Weißen vermisste man doch ganz stark den schnellen Angreifer Daniel Schroppe im Sturm, der für mehr Entlastung gesorgt hätte. In der 8. Minute hatte SG-Stürmer Felix Kappei die erste Möglichkeit für den Gast mit einem Pfostenschuss. Die Elf um SVE-Spielertrainer Michael Rottler besaß im ersten Durchgang eigentlich nur eine gute Möglichkeit, als die SG-Elf auf Abseits spielen wollte und das misslang. Andre Galuska (28.) setzte den Kopfball knapp übers SG-Tor. In der zweiten Halbzeit nach dem Führungstreffer der Gäste, hatte der Engeläder Spielertrainer in der 60. Minute die große Ausgleichschance auf dem Fuß. Er wurde im SG-Strafraum von Henrik Juist gefoult und trat selber zum Strafstoß an. Michael Rottler scheiterte an SG-Torwart Christopher Anschütz, der per Fußabwehr halten konnte. Als in der Folgezeit die Engeläder hinten aufmachten, ergaben sich für die Gäste reihenweise beste Möglichkeiten. Doch Nino D’Onofrio, Dennis Küffner, Felix Kappei und der eingewechselte Leon Steinhoff (87. Pfostenschuss) versagten alle vor dem SVE-Tor oder sie scheiterten am guten SVE-Keeper Sebastian Ziebell. So blieb es beim 0:1 aus Sicht des SV Engelade/Bilderlahe.

SG Neiletal - FC Rot-Weiß Rhüden 1:1
Dass die SG Neiletal beim Heimspiel gegen den FC Rot Weiß Rhüden noch 1:1–Unentschieden spielte, lag an drei Dingen: Torwart Gaschler, dem Unvermögen der Rhüdener Offensive und Torjäger Kubitschtke, welcher in der 80. Minute eine der sehr wenigen Chancen zum äußerst schmeichelhaften Ausgleich nutzte. Letzterer hätte sogar kurz vor Abpfiff noch den Siegtreffer erzielen müssen, aber das wäre laut Manager Niemand „nun wirklich zuviel des Guten gewesen“.
Bis zur 86. Minute hatte der FC dank des Treffers von Kevin Riemann (57.) mit 1:0 geführt und war auch die bessere Mannschaft. Der FC hatte mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen. Aber diese wurden nicht genutzt.