„Hauptsache gewonnen!“

Bezirksliga 3 Braunschweig: SG Ildehausen/Kirchberg siegt im Lokalderby 2:0 gegen Münchehof

„Am Ende ist es egal, wie wir gewonnen haben. Hauptsache, wie haben die Punkte“, war André Krzyminski nach dem 2:0-Derbysieg über den TSV Münchehof in Ildehausen sehr erleichtert. Erster Sieg in der Bezirksliga, ein klein wenig Luft im Tabellenkeller verschafft – und das auch noch gegen den Lokalrivalen. Viel besser hätte der Mittwochabend für die SG Ildehausen/Kirchberg nicht laufen können.
Naturgemäß etwas anders sah das sein Gegenüber Timm Ahfeldt. „Es läuft derzeit alles ein wenig gegen uns. Das gegnerische Tor ist wie vernagelt und bei Schiedsrichterentscheidungen fühlen wir uns momentan auch etwas benachteiligt.“ Er spielte damit auf das 2:0 durch Rene Finster in der 40. Minute an. Dieses sei nach einem Konter aus stark abseitsverdächtiger Position gefallen. Dem stimmte sogar Krzyminski zu, der sich allerdings auf der anderen Seite des Feldes befand und es daher nicht genau sehen konnte. „Allerdings ist aus einer ähnliches Situation in der vergangenen Woche ein Tor gegen uns gefallen. So gleicht sich das dann vielleicht wieder aus“, meinte er zu der Situation. Zuvor hatte Stephane Kouassi die SG bereits in der 32. Minute in Führung gebracht – nach einer Ecke, die wieder einmal die Standardschwäche der Gäste aus Münchehof offenbarte.
„In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein Powerplay aufgezogen, aber es wurde nichts belohnt. Am Ende musste selbst ich schon etwas schmunzeln, weil es schon etwas von Slapstick hatte. Der Torwart wusste selbst nicht, wie er einige Dinger gehalten hat“, berichtete Ahfeldt. Ganz so eindeutig überlegen sah der SG-Spielertrainer Krzyminski den Gegner allerdings nicht: „Münchehof war zwar feldüberlegen, hatte aber auch nur zwei klare Chancen.“
Noch ein zweites Mal sah sich der TSV benachteiligt, als Artur Renner ein Tor erzielte, dieses aber aufgrund einer Abseitsposition zurückgepfiffen wurde (65.). „Da hätten wir noch ausreichend Zeit gehabt, um für ein positiveres Ergebnis zu sorgen“, ärgert sich Ahfeldt.
Er wollte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hätte alles gegeben und ein gutes Spiel gemacht. Krzyminski hatte ein anderes Fazit: „Das war von beiden Seiten ein schlechtes Spiel, das nicht einmal Kreisliganiveau hatte.“