Ildehausen/Kirchberg feiert Schützenfest

Dem FC Rhüden (hier im Zweikampf Julian Westermann) gelang in Immenrode nicht viel.

Nordharzliga 1: 9:1-Sieg gegen Oker II / Rhüden verschiebt den Klassenerhalt

Die SG Ildehausen/Kirchberg ist auf „Abschiedstournee“ durch die Nordharzliga. Der Auftakt nach dem feststehenden Aufstieg verlief hervorragend, es gab gegen den VfL/TSKV Oker II ein Schützenfest. Der FC Rhüden muss weiter um den Verbleib in der Liga zittern. In Immenrode konnte der FC nicht an die gute Leistung vom Donnerstag anknüpfen.

Ildeh./Kirchb. - Oker II 9:1

Das war so ganz nach dem Geschmack der heimischen Zuschauer: Die SG Ildehausen/Kirchberg hat gegen den VfL/TSKV Oker II ein echtes Schützenfest gefeiert. 9:1 siegte die Krzyminski-Elf. Dabei dauerte es über eine halbe Stunde, ehe der erste Treffer fiel. Bis dahin hatten sogar die Gäste geführt. Doch der Spielertrainer selbst sorgte in der 35. Minute für den Ausgleich. Innerhalb von nur fünf Minuten entschied Tobias Müller die Partie. Zwischen der 40. und 45. Minute erzielte er einen lupenreinen Hattrick. Als Oker nur kurz nach dem Seitenwechsel eine gelb-rote Karte sah, setzten die Gastgeber nach. Krzyminski per Elfmeter sorgte für das 5:1. Sebastian Kirschstein, Matteo Melone und zweimal Antonio D´Onofrio sorgten für die weiteren Treffer.

Immenrode - Rhüden 7:1

Der FC Rot-Weiß Rhüden hat seinen Klassenerhalt erst einmal verschoben. Die Nettejungs gingen in Immerrode mit 7:2 unter. „Es gibt mal Tage da gelingt einem einfach gar nichts“, so die Aussage des ersten Vorsitzenden Uwe Probst. Tatsächlich war die offensive Abwehr noch am Donnerstag Garant für das schnelle Umsetzen und das Presssing der Offensivkräfte setzte die Gegner unter Druck. Doch am Sonntag konnte sich Trainer Thorsten Lewald noch so bemühen, es kam in den Köpfen nicht an. Phasenweise blitze es hervor um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden. So zum Beispiel nach dem Anschlusstreffer zum 3:1, als der FC zwei „Hundertprozentige“ vergab. Dann kamen wieder die Fehlstellungen im Defensivverhalten und Immenrode zog davon. Der zweite Treffer des FC war nur Kosmetik. Nun konzentriert sich alles auf das „Sechs-Punktespiel“ am Sonntag gegen Borussia Salzgitter in Rhüden.