SG Ildehausen-Kirchberg befindet sich weiterhin auf „Liga-Talfahrt“

Kreisliga Goslar: Quali-Platz für Nordharzliga nicht aus denAugen verlieren

Ildehausen / Kirchberg (Püll). Nach der 0:2-(0:2)-Niederlage bei TuS Clausthal, das sechste Spiel in Folge, das die SG Ildehausen-Kircherg nicht gewinnen konnte, geht die Fahrt in der Tabelle der Kreisliga weiter nach unten. Schon jetzt ist man einiges vom „rettenden“ neunten Platz entfernt, und die nächsten schweren Aufgaben warten auf die personell so geschwächten SGer mit den nächsten beiden Spielen. In Clausthal knüpte die SG, die lediglich noch elf Spieler zur Verfügung hatte an die zuvor gezeigten Leistungen an. David Püllmann, der eigentlich seine Schuhe schon an den Nagel gehängt hatte, verstärkte das Team dann doch noch als einziger Auswechselspieler. Bei allem Respekt und vor allen Dingen kämpferischen Einsatz: Nach vorn ging gar nichts, erst in der 88. Minute hatte man die erste echte Torchance. Allerdings merkte man auch in dieser Partie wieder, dass zu viele Spieler zurzeit ihrer Form weit hinterherlaufen. Dabei waren die Hausherren alles andere als eine gute Mannschaft. Fast jede andere Kreisligamannschaft hätte der TuS sicher locker „zerlegt“. Die SG war dazu nicht in der Lage. Per Kopf gingen die Platzherren früh in Führung. Bei demGegentreffer gab es für Gabor Wuttke, der den erkrankten Christopher Anschütze imTor der SG vertrat,nichts zu halten.
Danach sahen die wenigenZuschauer nur noch Mittelfeldfußball mit leichten Vorteilen für die Platzherren. Bezeichnend für die Partie war noch, dass auch die Assistenten an der Linie sehr viel mit Winken zu tun hatten. Der Ball war mehr im Aus als im Spiel. So plätscherte die Partie dahin.
Der nicht immer sichere Schiedsrichter ließ in der 40. Minute nach einem klaren Foul an SG-Keeper Wuttke Ball und Spiel weiterlaufen, und der Ball kullerte im wahrsten Sinne des Wortes die letzten zehn, zwölf Meter bis über die Torlinie.
In der zweiten Halbzeit konnte man das Bemühen der SG deutlich spüren, aber es kam einfach nichts dabei heraus.
Die Gastgeber konnten nichts mehr zusetzen, die SG wurde immer überlegener, konnte sich aber keine Torchance erarbeiten oder erspielen. So blieb die Partie auch im zweiten Spielabschnitt nur Stückwerk, die eigentlich nur noch zwei negative Höhepunkte hatte, als André Krzyminski zweimal kurz hintereinander brutal zusammengetreten wurde, der Schiedsrichter aber einfach nicht den Mut hatte, hier einmal Rot zu zeigen.
Fazit: Man hat nicht nur ein Spiel gegen einen vermeintlich schwachen Gegner verloren, sondern vielleicht auch noch einen weiteren verletzten Spieler.

SG Ildehausen/Kirchberg: Gabor Wuttke, Jan Katterbach, Florian Berger, Jan Jordan, Roland Meyer, André Krzyminski, Andreas Iwanenko, Antonio D’Onofrio, Henrik Just, Pierre Pavlidis, Markus Rieger und David Püllmann.