SG Ildehausen-Kirchberg scheidet im Pokal aus

Krzyminski-Team nach schwacher Leistung bei TuS Clausthal mit 2:6 Toren unterlegen

Ildehausen / Kirchberg (Püll). In der 3. Runde des diesjährigen Krombacher-Kreispokals war für die SG Ildehausen/Kirchberg Endstation. Mit einer desolaten Leis­tung verlor die SG am Mittwochabend bei TuS Clausthal mit 6:2 (3:1) Toren. Dabei waren die Platzherren noch nicht einmal stark. Doch sie nutzten die an diesem Tage reichlichen Defensivschwächen der SG schonungslos aus. Und an der Niederlage war auch nicht der Schiedsrichter, der zwar einen rabenschwarzen Tag erwischte und sehr oft merkwürdige Entscheidungen traf, schuld. Die Platzherren gingen bereits in der fünften Minute durch einen Glücksschuss aus gut 30 Metern in Führung. Die Platzherren blieben am Drücker, ohne allerdings auch groß aufzufallen. Erst nach dem 2:0 der TuS, hier ging ein klassischer Abwehrfehler der SG voraus, kam wieder Leben auf den Platz. Eike Uhe traf den Pfos­ten in der 28. Minute, und André Krzyminski eroberte einen Foulelfmeter, den er in der 30. Minute zum Anschlusstreffer verwandelte. Jetzt war die SG am Drücker. Eigentlich war es nur noch eine Frage der Zeit, wann die Partie denn kippen würde. Aber immer wieder folgten krasse Fehler in der Deckung bei den wenigen Entlastungsangriffen der Hausherren. In der 43. Minute, die SG war dem Ausgleich mehrfach nah, machte die TuS aus dem Nichts das 3:1. Als nach der Pause in der 53. Minute gar das 4:1, allerdings aus klarer Abseitsposition fiel, war die Messe gesungen. Die SG Ildehausen-Kirchberg gab sich auf. In der 61. Minute folgte das 5:1 und in der 66. Minute gar das 6:1, allerdings wieder aus einer vermeintlichen Abeitsposition. In den Schluss­minuten hatte dann nochmal die SG zwei, drei gute Chancen. Eine davon nutzte Nino D’Onofrio in der 85. Minute, als er nach einem Alleingang das 6:2 erzielte. Bei diesem Spielstand musste dann in der 86. Minute ein Spieler der TuS wegen Tätlichkeit mit Rot den Platz verlassen.

SG Ildehausen-Kirchberg: Jan Rosenkranz, Roland Meyer, Jan Katterbach, Henrik Just, André Krzymin­ski, Moritz Renneberg, Josua Grabenhorst, Pierre Pavlidis, Eike Uhe, Nino D’Onofrio und Markus Rieger.