SGer haben es jetzt wieder in der Hand

Ildehausen / Kirchberg (Püll). Durch einen hochverdienten 3:1 (1:1)-Auswärtserfolg bei der TSG Jerstedt hat die SG Ildehausen-Kirchberg wieder beste Aussichten, die Nordharzliga aus eigener Kraft zu erreichen, während die TSG bei ihrem Restprogramm gegen Vienenburg und Neuwallmoden wohl aus dem Rennen sein wird. Um es vorweg zu nehmen, die SG Ildehausen/Kirchberg war bis auf wenige Momente die tonangebende Mannschaft, spielbestimmend, und hatte Möglichkeiten zuhauf. Doch wieder einmal konnten die besten Möglichkeiten, die zur Pause die Partie schon hätten entschieden haben können, nicht genutzt werden.
Dabei begann alles vielversprechend, und bereits in der 13. Minute fiel die Führung für die SG durch Jihad Badawi. Warum dann die TSG-Spieler den Schiedsrichter nach dem Spiel beschuldigten, er habe für sie das Spiel verloren, bleibt deren Geheimnis. Jeder, der diese Partie gesehen hat, konnte die hohe Überlegenheit der SG feststellen. Doch was nützt die hohe Überlegenheit, wenn der Gegner aus einer einzigen Möglichkeit im ersten Spielabschnitt gleich einen Treffer erzielt. In der 36. Minute fiel völlig aus dem Nichts nach einem Konter das 1:1.
Nach der Pause machte die SG da weiter, wo sie beim Pausenpfiff aufgehört hatte. Lediglich bei Standards waren die Gastgeber gefährlich. Doch erstmals ging die SG wieder in Führung. Nach einem Freistoß von André Krzyminski war Jobst von Petersdorff mit dem Kopf zur Stelle und es stand 1:2 für die SG. Und die SG-Angriffswelle rollte weiter. Krzyminski traf nur den Pfosten. Florian Berger und Dennis Küffner hatten gute Einschuss­möglichkeiten, selbst das leere Tor wurde nicht getroffen. Und so musste man schon auf der Hut sein, wenn die TSG bei Kontern Akzente setzen wollte. In der 85. Minute fiel dann die endgültige Emtscheidung, als Dennis Küffner nach einem Konter das erlösende 1:3 erzielte.

SGIldehausen-Kirchberg: Christoher Anschütz, Hendrik Börker (58. / Andreas Iwanenko) Roland Meyer, Florian Berger, Henrik Just, Andre Krzyminski, Dennis Küffner, Yassin Mekadmi, Jihad Badawi, Jobst von Petersdorff ( 86. / Ali Badawi), Pierre Pavlidis (86. / Marco Falk).