Konzertsaison in Jerze eröffnet

Auch in diesem Jahr gibt es wieder verschiedene Konzerte in der Jerzer St.-Gertrud-Kirche. Den Anfang haben Barbara Toppel auf der Querflöte, ihre Tochter Tabea Toppel (Violine) sowie Angela Klöhn an der Harfe gemacht. (Foto: Vollmer)

Zum Auftakt konnten die Besucher selbst die Musikstücke auswählen

Die Konzertbesucher hatten es selbst in der Hand, welche Stücke in der St.-Gertrud-Kirche in Jerze erklingen. Sie konnten aus einem bunten Blumenstrauß wählen. An den Blüten hingen Zettel, auf denen Komponist und Stück vermerkt waren. Dann hatten Barbara Toppel auf der Querflöte, ihre Tochter Tabea Toppel (Violine) und Angela Klöhn (Harfe) ihren großen Auftritt. Werke von Debussy bis Massenet standen auf der Liste.
Die im Rheinland geborene Flötistin Barbara Toppel begann ihre musikalische Ausbildung zunächst mit Klavier und Orgel. Mit 16 Jahren entschied sie sich Querflöte zu lernen und zu lieben. Aus dieser Liebe erwuchs zwei Jahre später das Musikstudium, das dann in Hannover mit Auszeichnung abgeschlossen wurde. Neben dem Besuch von Meisterkursen war sie Stipendiatin von Villa Musica und Preisträgerin des deutschen Hochschulwettbewerbs im Fach Kammermusik.
Tabea Toppel bekam bereits im 5. Lebensjahr ihren ersten Geigenunterricht. Wegweisend war für sie der Unterricht bei Ludmilla Zemtsova in Hamburg. Sie ist mehrfache Preisträgerin von Wettbewerben wie „Jugend musiziert“ und dem „Karl-Schröder-Wettbewerb“.
Die in Hannover lebende Harfenistin Angela Klöhn liebt die Vielseitigkeit ihres Berufes. So ist sie als Konzertharfenistin, Orchesterharfenistin und als Dozentin für Harfe tätig. In jedem dieser Bereiche steht für sie im Mittelpunkt, den Menschen die Faszination der Musik näher zu bringen – unabhängig von Stilrichtungen. Kräftiger Applaus belohnte das Spiel der drei Musikerinnen. Nach dem Auftaktkonzert der Reihe „Konzerte in Jerze“ gab es ein gemütliches Beisammensein im Gemeindehaus.