Auf dem Fahrrad unterwegs...

Kirchberger Konfirmanden endecken ihren Pfarrbezirk

Die Konfirmanden aus Kirchberg haben gemeinsam mit ihren Eltern die Dörfer und Kirchen ihres Pfarrbezirks per Velo erkundet. Das Ausschlafen musste an diesem Tag verschoben werden, bereits vor neun Uhr sah man die Konfirmanden durch Kirchberg radeln Nachdem alle beim Pfarramt eingetroffen waren, Reifen geprüft und aufgepumpt waren, ging es los.

Durch die Felder, bergauf und bergab, erreichte die Gruppe ihr erstes Etappenziel, die St. Johannes-Kirche in Ildehausen. Pastor Tegtmeier hatte viele interessante Infos für die Gruppe im Gepäck. Über eine enge und steile Treppe ging es in den Kirchbturm, wo die Konfirmanden die Turmuhr bedienen konnten – auch die große Glocke wurde in Gang gesetzt. Weiter fuhr man durch Maisfelder, entlang von Wiesen und erreichte Harriehausen. Auch hier wurde die Kirche unter die Lupe genommen. Wieder im Sattel radelten die Konfirmanden über die „Hölle“ (so heißt die Straße zum dritten Ziel der Tour) nach Ellierode – auch bekannt unter dem Namen „Das vergessene Dorf“. Hier erzählte Pastor Tegtmeier die ein oder andere lustige und skurrile Geschichte zu Dorf und Kirche Das letzte Ziel der Radtour kam in Sicht, das kleinste Dorf des Pfarrbezirks, Hachenhausen
Dort nahmen die Kirchberger an der Andacht anlässlich des Dorffestes teil und wurden von der Gemeinde mit leckerem Essen und kühlen Getränken gut versorgt.
Derart gestärkt sah man sich die kleine Kapelle im Ort an – ein wahres Schmuckstück. Wer durch Hachenhausen kommt, sollte dort einmal anhalten, die Küsterin, sie wohnt gleich nebenan, schließt sicher gerne für sie auf. Voller neuer Eindrücke machten sich die Konfirmanden auf den Heimweg, wo alle gesund und ein wenig erschöpft wieder ankamen.
Jetzt wissen die Konfirmanend auch, warum ihr Pastor immer flott mit seinem kleinen roten Flitzer unterwegs sein muss, damit seine Gemeinden Kirchberg, Ildehausen, Harriehausen, Ellierode und Hachenhausen, gut von betreut werden können.