Bei der Ortsfeuerwehr Kirchberg läuft’s rund

Für den scheidenden Leiter des Polizeikommissariates Seesen, Helmut Fischer (links), gab es ein kleines Präsent zum Abschied. (Foto: Nitz)

13 Einsätze und 2.038 Dienststunden / Andreas Kaschkilan weiter stellvertretender Ortsbrandmeister

Als letzte der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Stadtgebiet zog jetzt die Kirchberger Ortsfeuerwehr die Bilanz des abgelaufenen Dienstjahres.

Und das wie gewohnt recht zügig und im harmonischen Rahmen.
Die zahlreich erschienenen aktiven und fördernden Mitglieder und Funktionsträger aus dem Feuerlöschwesen, der Verwaltung und den politischen Organisationen sowie Pfarrer Christian Tegtmeier und Ehrenkreisbrandmeister Heinz Weinhauses wurden von Ortsbrandmeister Markus Schmiede herzlich begrüßt. Zunächst gedachte die Versammlung des erst kürzlich verstorbenen langjährigen Mitglieds Peter von Petersdorf-Campen, der an diesem Abend für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt werden sollte.

Zwei Brandeinsätze
und neun Hilfeleistungen

Das Protokoll der letztjährigen Sitzung verlas Julia Henze, es wurde ohne Einwände einstimmig genehmigt. Aus dem Bericht des Ortsbrandmeisters über den Dienstablauf im Jahr 2015 ging hervor, dass die Ortsfeuerwehr zu 13 Einsätzen ausrückte. Die Einsätze setzten sich aus zwei Brandeinsätzen, zwei Sicherheitswachen in der Seesener Aula und neun Hilfeleistungen zusammen. Vier Dienste im Zug Süd, Übungen in Ildehausen im Rahmen des „Tages der offenen Tür“ und an der Biogasanlage in Fürstenhagen sowie mit der Kreisbereitschaft-Personalreserve in Salzgitter wurden ebenfalls absolviert. Zwei Herrenabende des Stadtkommandos in Bornhausen besucht. Es erfolgte eine Besprechung mit Polizei und Sicherheitsdienst zwecks Sicherheitskonzept „Open-Air Kirchberg“. Einige Lehrgänge wurden erfolgreich besucht – unter anderem wurden drei weibliche Atemschutzgeräteträgerinnen ausgebildet – sowie der Auf- und Abbau des Landeszeltlagers in Wolfshagen tatkräftig unterstützt. Insgesamt wurden 2038 Dienststunden geleistet. Natürlich waren die Brandschützer/ -innen bei allen Gemeinschaftsveranstaltungen im Dorf mit von der Partie, so auch beim Weihnachtsmarkt. Der Dank Schriddes ging an alle Helferinnen und Helfer. Des Weiteren besuchte die Ortsfeuerwehr das Jubiläum der Evangelischen Frauenhilfe, richtete das Osterfeuer aus und gratulierte zu Ehejubiläen und runden Geburtstagen. Gut in Erinnerung blieb das Spalierstehen anlässlich der Silberhochzeit des Stadtbrandmeisters. Selbstverständlich wurden auch die Jubiläen der Nachbarwehren besucht. Zu beanstanden war allerdings die Beteiligung der Aktiven anlässlich des Volkstrauertages.

Den kompletten Bericht lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des Seesener Beobachters vom 16. Februar 2016 - Damit der Tag gut anfängt!