Brunnenfest ist ein „Selbstläufer“

Schon zu Beginn der Veranstaltung konnte sich die Resonanz sehen lassen.

Kirchberger Dorfgemeinschaft kommt zur 14. Neuauflage zusammen / Viel Musik und allerhand Leckeres

Man soll die Feste ja bekanntlich feiern wie sie fallen. So haben es am vergangenen Samstag auch die Kirchberger gemacht und sich von Prognosen und Vorhersagen gar nicht beirren lassen.

Wegen ein paar drohender Regentropfen das traditionelle Brunnenfest ins Wasser fallen lassen? Das kam überhaupt nicht in Frage und wurde auch gar nicht erst in Erwägung gezogen. Stattdessen wappnete man sich gegen alle mögliche Wetterunbilden, die da hätten kommen können und feierte eben nicht direkt am Brunnen an der Alten Dorfstraße, sondern nur ein paar Schritte weiter am geschützten Unterstand am Kirchberger Sportplatz.
Das war genau die richtige Entscheidung, und die Einladung des Ortsrates zu Brunnenfest Nummer 14 verhallte nicht ungehört. Schon bei der Begrüßung durch Ortsbürgermeister Roland Meyer kurz nach Beginn der Veranstaltung waren die Sitzgarnituren zur Hälfte belegt. Wenig später war ein Platz dann beinahe Mangelware. Einfach gemütlich beisammen sitzen, ein wenig über früher oder das aktuelle Tagesgeschehen plaudern und die bereitstehenden kulinarischen Spezialitäten genießen. Auch diesmal reichte das Angebot von frischem Obstkuchen über Zwiebelkuchen und Bratwurst bis hin zum Federweißen und Lakritz-Likör.
Nun wäre das Kirchberger Brunnenfest nicht das Kirchberger Brunnenfest, wenn nicht auch für die nötige Unterhaltung beziehungsweise einen festlichen Rahmen gesorgt worden wäre. Den Anfang machte dabei der schon seit fast 50 Jahren bestehende Posaunenchor des Ortes. Unter der Leitung von Hans-Joachim Preuße brachte das Ensemble unter anderem „Down by the Riverside“, den Gospel „Amen“ oder das „Te Deum“ (Eurovisions-Melodie) zu Gehör. Erfreulich dabei: Preuße konnte ein paar Neuzugänge vorstellen, sodass der Fortbestand des Posaunenchores gesichert ist.
Ebenfalls an diesem Nachmitttag erfreuten der Flötenkreis unter der Regie von Gabriele Tegtmeier. Schon ein unverzichtbarer Bestandteil beim Brunnenfest ist der Auftritt des Kirchberger Männergesangvereins, der unter der Stabführung seines Ehrenchorleiters Ralph Wagner mit bekannten Liedern zum Mitsingen aufwartete.
Schließlich kam auch der Nachwuchs an diesem Tag auf seine Kosten. Im benachbarten Dorfgemeinschaftshaus konnten sie spielen und basteln. Kein Wunder, dass die Letzten erst in den Abendstunden den Heimweg antraten.