Kirchberg rockt bereits zum 21. Mal

Wann? 19.07.2014 17:00 Uhr

Wo? Sportgelände, Kirchberg DE
Als Partykracher in diesem Jahr wird die Band „Matthew Graye“ in Kirchberg agieren. (Foto: bo)
Kirchberg: Sportgelände |

Traditionelles Open-Air-Konzert des TSE steigt am Sonnabend / „Matthew Graye“ lässt es krachen

Am Sonnabend, 19. Juli, steigt auf dem Kirchberger Sportgelände das traditionelle Open-Air-Konzert des TSE Kirchberg in seiner 21. Auflage. Ab 17 Uhr hat der Veranstalter ein für diesen Anlass absolut würdiges Bühnen-Line-Up an Live-Bands auf die Beine gestellt.
Die Kirchberger Sommerparty hat sich im Lauf der Jahre zur größten und besten Open-Air-Veranstaltung mit Live-Musik im Vorharz gewandelt. Seit Jahren versteht es das Veranstalter-Team, ein schlagkräftiges Programm zusammenzu- stellen, das seinesgleichen in der Region sucht.
Diesmal freuen sich die Kirchberger auf ein mit Höhepunkten gespicktes Konzert. Als Partykracher in diesem Jahr wird die Band „Matthew Graye“ agieren.
„Matthew Graye“ servieren auf ihrem Debütalbum offbeatlastige Ohrwurmsongs ans Bett und stürmen dabei mit einem Bläsersound ins Zimmer, der Muttis Staubsauger ganz schön alt aussehen lässt. Wer solche Eindringlinge sonst mit dem Wecker bewirft und unbeeindruckt weiterschnarcht, den treibt der „Matthew-Graye“-Sound auch nach langer Nacht freudestrahlend aus den Federn und leichtfüßig tänzelnd in die Nasszelle. Pop-Punk könnte man das nennen, was die Acht aus Hildesheim/Hannover ihren Hörern in die Ohren liefern, aber das würde die Raffinesse des Rhythmenmixes untertreiben.
Und das wäre auch zu langweilig für die bunte „Matthew-Graye-WG“, die es bekloppt kreativ mag und selbstverständlich ihre Songs in der Dusche auf Mitsingqualität getestet hat. Ihr Sound heißt daher: StreberPunk, BetonReggae und SynthieSka. Und genauso vielfältig und angesagt wie diese klangliche Mischung sind die Texte der elf nun erscheinenden Stücke: Ob Monika den Rolf noch liebt, wofür DSL in der Wüste unentbehrlich ist und warum stumpfe Parolen ins Altpapier gehören – diese Platte trifft das Gefühl einer Generation.
Ist der Hörer inzwischen in der Küche angekommen, erwartet ihn schon der Geruch von Gitarrist Simons Lieblingsgetränk: Kaffee. Bassist Jonas scheint etwas Koffein ebenfalls nicht abgeneigt und Trommel-Schröder ist so wach, als hätte er die erste Kanne schon geleert. Marius „The Devil“ Ruhnau hat sein Brot filigran im Klaviertasten-Muster belegt und nebenan wird Yannick „J-Dog“ Henzes Trompete von Posaunistin Caro als Lockenstab verwendet.
Gleichzeitig geht Saxo-Josh unter Anleitung von Sänger Simon die Choreografien der letzten Probe noch einmal durch – so muss sich ein gelungenes Frühstück anfühlen! „Matthew Graye“ gilt seit Jahren als Garant für eine tolle Party. Eröffnet wird die lange Kirchberger Nacht von „General Daniels“.
Das Rezept der Band ist einfach – „der eiskalte Hauch der Rock’n’Roll Geschichte“ geht in die Beine, in den Bauch und in das Herz des Publikums. Der Hardrock der 70er und 80er Jahre begeistert die Massen immer wieder aufs Neue. „General Daniels“ verkörpert nicht nur die Musik, sondern auch das Lebensgefühl der Altmeister des Genres. Die Generalversammlung in Sachen Rock’n’Roll ist mit Sicherheit die musikalischste Coverband der Region.
Den „Generälen“ merkt man bei jedem Gig ihre Spielfreude an, hier spielt die Leidenschaft zur Musik die größte Rolle, und nicht wie bei vielen anderen Bands des Genres, die Leidenschaft nach Gage. Jede einzelne Note ist eine Liebe zum Detail. „General Daniels“ bewegt sich weit ab der klassischen „Drei-Akkorde-Coverbands“, die ihre Songs im „Hau-drauf-Stil“ herunterspielen, und es gibt auch garantiert kein Helene Fischer Cover.
Ein Konzert mit „General Daniels“ ist erfrischend wie ein gekühlter Cocktail in einer lauen Sommernacht. Die Band wird das diesjährige Kirchberg Open Air eröffnen und möchte mit ihren Fans den 20-jährigen Geburtstag gebührend feiern. Angetrieben von Ralf Reger und Gösta Grabau groovt die Rhythmusgruppe wie ein Uhrwerk.
Die Präzision und Urgewalt, die diese Hamburg-Harz Connection an den Tag legt, ist einzigartig in der Region. Guitarero Reiner Nagel gehört zweifelsohne zu den schnellsten Fingern des Harzes und treibt zusammen mit Claus „Loisl“ Meiners die Gitarrenriffs, die Geschichte geschrieben haben, so richtig nach vorn. Last but not Least steht mit Martin Lüders ein Frontmann auf der Bühne, der gesanglich seinesgleichen sucht. Das Timbre des Shouters ist inzwischen zu einem Markenzeichen der Band geworden. Mit seiner Stimme und seinem Entertainment ist er der Mittelpunkt einer mitreißenden Rock’n’Roll-Show.
Als zweite Band des Abends werden „Tender Years“ die Bühne entern. Mit Leidenschaft interpretiert die Band eigene Interpretationen bekannter Rocksongs von Foreigner, CCR, ZZ Top und vielen weiteren Bands.
„A Tribute to Lenny Kravitz“ – unter diesem Motto ist jedes Konzert der „Ministers of Rock’n’Roll“ ein Feuerwerk an feinster, handgemachter Musik. Deren Musik kann grundsätzlich als Rock definiert werden – allerdings vermischen sie eine Bandbreite verschiedener Stile in ihren Live-Konzerten.
Hierzu zählen Soul, Funk, Hard Rock, Reggae und Rockballaden. Ihr Stil wird vielfach als RETRO charakterisiert, da er an Musik der 1960er und 1970er Jahre erinnert. In der umfangreichen Setlist finden sich nicht nur die bekannten Lenny Kravitz its wie „Are you gonna go my way“, "Fly away“, „I'll be waiting“, „Always on the run“ oder „Let love rule“ aus 23 Jahren Lenny Kravitz, sondern auch weniger bekanntere Titel, die Musik-Kennern und Kravitz Fans besonders wichtig sind.
Bevor „Matthew Graye“ mit ihrer fulminanten Show starten, wird es Zeit für Hannovers Blues-Rock-Legende, die „Conrad Miller Band“.
Die Auftritte der Band sind bereits für ihre explosive Action bekannt. Im Gepäck haben sie wieder Songs von Whitesnake, Free, ZZ-Top, Walter Trout, Cream, Albert Collins, B.B.King, Johnny Otis, Muddy Waters, Gary Moore, Otis Redding, Jimmy Hendrix, The Black Crowes und viele weitere Blues-Klassiker von feinstem Format.
Der geneigte Musikliebhaber sollte sich den 19. Juli im Kalender notieren, wenn der TSE Kirchberg zum 24. Mal „zum Tanz bittet“. Die Party beginnt um 17 Uhr. Karten gibt es für fünf Euro an der Abendkasse. Natürlich ist bestens für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.