Kirchberg wird zum Festival-Mekka

Auch dieses Jahr hofft man auf ein tobendes Publikum.

KOA-Team setzt auf den Überraschungsfaktor: Open-Air 2016 wird am 23. Juli gefeiert

Mitte im Winter laufen die Vorbereitung für das riesige Kirchberger Open Air auf Hochtouren, nachdem der TSE Kirchberg im Jahr 2015 eine prächtige Silberhochzeit mit seinem Open Air, kurz genannte auch K:O:A genannt feierte, ist für das Jahr 2016 das K:O:A-Team schon wieder mächtig in der Planung. Für den 23. Juli hat das Organisations-Quintett des TSE ein noch größeres Spektakel versprochen.
Den Headliner für 2016 werden die Veranstalter im Lauf der nächsten Woche auf ihrer Facebookseite bekannt geben. Soviel sei schon mal verraten: Eine national und international bekannte und erfolgreiche Band wird dem Publikum mächtig einheizen.Wer das sein wird, darüber hüllen sich die Verantwortlichen um den 1. Vorsitzenden Marcus Hölscher noch in Schweigen, schließlich sollen die Verträge erst einmal in trockenen Tüchern sind.
Eröffnet wird das Festival von den drei Bands „E:G:A:L“, „Crew X“ und „Durstig“, die jede einzelne das Format haben, ein Konzert als Headliner zu bestreiten. So kommt auf jeden Fall in den frühen Abendstunden schon reichlich Partystimmung auf. Neu am „Konzept-2016“ ist die Verpflichtung von zwei national – und regional sehr bekannten Co.-Headlinern, die mit Sicherheit direkt vor dem Topact die Stimmung zum Kochen bringen werden. „Matthew Graye“ ist in Kirchberg schon reichlich bekannt. Ihre Musik könnte man als Pop-Punk bezeichnen, das wäre aber viel zu langweilig für diese großartige Band. Ihr Sound heißt daher: StreberPunk, BetonReggae und SynthieSka. Und genauso vielfältig und angesagt wie diese klangliche Mischung sind die Texte der Band. „Matthew Graye“ gilt seit Jahren als Garant für eine tolle Party.
Direkt vor dem Headliner gibt es dann eine Zeitreise in die 80er Jahre. Wer noch nie das Vergnügen hatte, ein Konzert der Hamburger Band „Satan & Deibel“ zu besuchen, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, denn so hat man den klassischen Heavy Metal der 80er Jahre noch nicht gehört – und schon gar nicht gesehen. So ziemlich jedes visuelle Klischee des klassischen Hard- und Hairrocks wird schmerzhaft überzogen und in extremster Form zelebriert – mit den schrillen Outfits und pausenlosem Posing. Es ist ein unglaubliches Spektakel aus lustvollem Machogehabe, primitivster englischer Vulgärsprache und permanenter Selbstinszenierung.
Inzwischen ist die Kirchberger Rock‘n’Roll Party das größte Event im Vorharz, und der Seesener „Beobachter“ wird natürlich die hiesigen Rockfans auf dem Laufenden halten, wenn es um die Bekanntgabe des Topacts und den Start des Vorverkaufs geht.