Kirchberg zwischen den Kriegen

Geschichtsabend 2014: Die Einführung des französischen Rechts, mit dem letztlich auch der „Herrendienst“ abgeschafft werden sollte, brachte in das kleine Adelsdorf Kirchberg erhebliche Unruhen. Ein Beispiel dafür hatten die Mitglieder des Arbeitskreises in Szene gesetzt. Von links: Roland Meyer, Jochen Henze, Heinz Weinhausen und Marcus Hölscher.

Arbeitskreis lädt am 14. November zum Geschichtsabend ein

Am Sonnabend, 14. November, findet in der Kirchberger Mehrzweckhalle wieder ein Geschichtsabend statt. Es ist nunmehr die sechste außergewöhnliche Geschichtsstunde, in der eine Epoche der Kirchberger Vergangenheit beleuchtet wird. Der Arbeitskreis hatte sich nach dem Jubiläum 2006 darauf verständigt, erinnerungswerte Begebenheiten der Dorfgeschichte vertieft zu thematisieren und sie in vielfältiger Weise auf der Bühne lebendig werden zu lassen. Nicht trockene Vorträge, sondern Rollenspiele, Berichte von Zeitzeugen, viele Bilder, Dokumente und passendes Liedgut sind die eingesetzten Stilmittel, um das Thema unterhaltsam und informativ zu gestalten.

Um „Kirchberg zwischen den Weltkriegen“ geht es diesmal, woraus sich die Zweiteilung des Themenabends in „Weimar“ und die Zeit des Nationalsozialismus ergibt. Ebenso wie bei den vorangegangenen Geschichtsabenden wollen die Veranstalter über die engen Dorfgrenzen hinausblicken und typisches dieser Zeitabschnitte hör- und sichtbar machen. Somit ist diese Reise in die Vergangenheit nicht nur etwas für alteingesessene Kirchberger und jeder ist herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. Bereits um 18 Uhr findet die Kranzniederlegung am Ehrenmal statt, zu der die Bevölkerung vom Ortsrat eingeladen ist. Der Geschichtsabend beginnt um 19 Uhr.