Radweg kann endlich kommen

Kirchberger Ortsrat zeigt sich erfreut

Der Kirchberger Ortsrat hielt am Mittwoch seine erste offizielle Sitzung in diesem Jahr ab. Allerdings hatten drei Mitglieder des Gremiums wegen Krankheit und aus dienstlichen Gründen nicht daran teilnehmen können.

Ein jahrzehntelanges Anliegen ist die Forderung nach dem Bau eines Radweges zwischen Kirchberg und Münchehof. Nun teilte Ortsbürgermeister Roland Meyer mit, dass die Vorplanungen erstellt seien und es 2016 zur Ausführung der Arbeiten kommen könnte. Ähnliches gilt für das Baugebiet „Neue Maße“, auch dort sei nicht vor 2016 mit einem Endausbau zu rechnen. Schwierig gestalte sich dort der Verkauf von zwei öffentlichen Bauplätzen.
Für die Sanierung des Hofes vor dem Dorfgemeinschaftshaus müsse beim Amt für regionale Landesentwicklung ein neuer Antrag gestellt werden, da das bisherige Förderprogramm ausgelaufen sei.
Schnell einig war sich der Ortsrat über die Verwendung eingesparter Haushaltsmittel. Die etwa 700 Euro sollen der Dorfverschönerung zugute- kommen.
Das Dorfgemeinschaftshaus wird noch in diesem Jahr eine neue Schließanlage erhalten. Dann solle entschieden werden, wie die Schlüssel an die Nutzer verteilt werden.

Heike Henze enttäuscht über nachlassende Beteiliung
beim Kirchberger Fasching

Der Jugendraum wird zur Zeit von den Ortsratsmitgliedern in aufwendiger Eigenleistung vergrößert und verschönert. Im Zuge der Bauarbeiten wurden auch die Holztreppe und die Fußböden abgeschliffen und versiegelt und dadurch der Eingangsbereich wesentlich freundlicher gestaltet.
Heike Henze, Beauftragte für die Jugendarbeit im Ort, zeigte sich ein wenig enttäuscht über die nachlassende Beteiligung der Kirchberger Kinder an der Faschingsfeier. Doch wolle man an dieser Veranstaltung festhalten und sich Gedanken über eine veränderte Programmgestaltung machen.
Markus Schridde und Heinz Weinhausen hatten gemeinsam mit Vertretern der städtischen Hochbauabteilung und einem Brandschutzexperten nach einer Möglichkeit gesucht, den Gruppenraum der Frewilligen Feuerwehr wieder nutzen zu können, nachdem er seit zwei Jahren aus Sicherheitsgründen gesperrt ist, weil ein notwendiger Fluchtweg fehlt.
Nun soll ein weiteres Fenster am Giebel des Dorfgemeinschaftshauses so hergerichtet werden, dass es als Notausgang genutzt werden kann. Die finanziellen Mittel dafür müssten allerdings erst bereitgestellt werden.
In der Einwohnerfragezeit schließlich wurden Mängel bei der Reinigung des Dorfgemeinschaftshauses und der Mehrzweckhalle angesprochen. Die Verwaltung wurde gebeten, gemeinsam mit dem Ortsrat und den Vereinen einen Plan zu erstellen, in dem die Zeiten von Nutzung und Reinigung aufeinander abgestimmt sind.