SPD Kirchberg analysiert das Wahljahr 2013

Mit 18 Mitgliedern war die SPD-Jahreshauptversammlung in Kirchberg recht gut besucht.

Uwe Alpers während der Jahreshauptversammlung als Nachfolger von Schriftführer Marcus Hölscher gewählt

Während der Jahreshauptversammlung der SPD Abteilung Kirchberg musste die Versammlung einen neuen Schriftwart wählen. Marcus Hölscher hatte seit einigen Jahren dieses Amt inne, er wechselte jetzt aber jüngst seine Tätigkeit in den Vorsitz des TSE Kirchberg.

Immerhin 18 Mitglieder konnte der Vorsitzende Jürgen Püllmann begrüßen. Beonders begrüßt wurden der Schatzmeister des Ortsvereins Seesen, Frank Henken, und der Kirchberger Ortsbürgermeister Roland Meyer. In seinem Bericht ging der Vorsitzende noch einmal auf die Ereignisse in 2013 ein.
Diese waren gleich zu Beginn des Jahres die Bundestagswahlen. Sicher liefen sie enttäuschend für die Partei auf Bundesebene – in Kirchberg, behielt man den guten Trend bei.
Immerhin besteht die Abteilung in Kirchberg weiterhin aus 26 Mitgliedern, deren Hauptaugenmerk noch immer auf den traditionellen Frühschoppen am 3. Oktober liegt. Diese Veranstaltung wurde auch 2013 gemeinsam wieder mit dem Ortsverein Seesen durchgeführt. Vorher stand noch eine Berlinfahrt an, ehe Ende Oktober wieder der traditionelle Laternenumzug durchgeführt wurde. Begleitet mit musikalischer Untermalung durch Marina Hein begab sich eine große Schaar an Kindern durch Kirchberg, ehe man sich am Sportplatz wieder stärken konnte.
Neben diesen Veranstaltungen gab es auch Vorstandssitzungen und Besuche von Geburtstagen und Jubiläen im letzten Jahr. Mit den Worten des Dankes an alle die wieder zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen hatten, schloss der 1. Vorsitzende seinen Bericht.
Der Kassenbericht von Marita Lüddecke fiel wie immer recht positiv aus. Bei der anschließenden Neuwahl des Schriftwartes fiel die Wahl auf Uwe Alpers. Rudi Wuttke hielt anschließend einen Rückblick auf die Bundestagswahlen, den späteren Koalitionsverhandlungen und Bildung der Koalition. Dieser Bericht wurde nicht nur wegen mancher inhaltsleeren Veranstaltungen anderer mit in die Tagesordnung genommen, sondern, um den Mitgliedern und Gästen klarzumachen über Ursachen von Wahlergebnissen, hier in der SPD. Auch analysierte er, was wäre denn geworden, wenn keine Koalition CDU/CSU/SPD zustande gekommen wäre.
Schatzmeister Frank Henken entschuldigte die erkrankte Vorsitzende des Seesener Ortsvereines, Michaela Meyer, bedankte sich für die Einladung und wünschte der Abteilung Kirchberg weiterhin viel Erfolg.
Kirchbergs Ortsbürgermeister Roland Meyer gab einen Rückblick auf seine bisherige Amtszeit und wünschte sich mit dem gewählten Ortsrat, öfters auch rechtzeitig mit handeln zu können, um nicht erneut in Verwaltungsentscheide zu schliddern, denn hier wurde gerade bezüglich der Sicherheitsbestimmungen im Dorfgemeinschaftshaus einfach über die Köpfe des Ortsrates hinweg entschieden. So erhofft er sich doch bei dem nächsten anstehenden Projekt, der Neugestaltung des Schulhofes, mehr Mitsprache. Mehr Politik im Dorf machen, war seine Aufforderung. Hier fehle es, nicht nur in Kirchberg, in politischer Hinsicht an Interessen im jugendlichen Bereich. Hier wolle man aber in Zukunft in Kirchberg dran arbeiten.
Feste Termine der SPD in Kirchberg gibt es bisher eher wenige. Neben Jubiläen, dem 3. Oktober und dem Laternenumzug, der im Übrigen am 24. Oktober stattfindet, wird noch für den Frühherbst eine Fahrt geplant.