Von Wilhelm II. bis zum Mauerfall

Ralph Wagner (links) moderierte das historische Streitgespräch. (Foto: Nitz)

SPD feiert in Kirchberg am Tag der Deutschen Einheit / Ehrungen vorgenommen

Trotz der Großveranstaltungen in Hannover und Quedlinburg, versammelten sich am 3. Oktober anlässlich des Tages der Deutschen Einheit die SPD-Abteilung Kirchberg und der Ortsverein Seesen in großer Runde.

So konnte der 1. Vorsitzende der SPD Kirchberg, Jürgen Püllmann, neben den Stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden und Ortsbürgermeister aus Engelade Patrick Kriener, mit Andrea Melone auch die neue Fraktionsvorsitzende der SPD in Kirchberg begrüßen.
Des Weiteren waren neben den vielen Besuchern auch Rolf Mild aus Mechtshausen als Mitglied des Kreistages, Frank Henken, den Schatzmeister der SPD, Michael Conzen, Ortsbürgermeister aus Ildehausen, Uwe Klöppner, Mitglied im Stadtrat, und der Kirchberger Ortsbürgermeister Roland Meyer anwesend.
Ein herzlicher Dank ging an die Damen, die für das Schmücken des Raumes und den reibungslosen Ablauf verantwortlich zeichnen. Kurt Uhde, verantwortlich für den abendlichen Ausschank und Internetbeauftragter Klaus Nitz wurden ebenfalls mit Dank bedacht.
Nach der Begrüßung ging es gleich weiter im Programm mit den „4 R’s“, die eine historische Szene aus dem Jahr 1914 nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum Besten gaben. Ralph Wagner fungierte hierbei als Moderator, der mit Informationen über das Gezeigte nebst Vorstellung der Darsteller, das Programm abrundete.
Die Rolle des Kaiser Wilhelm II. spielte Rolf Mild, die des SPD Vorsitzenden Friedrich Ebert übernahm Rudi Wuttke und Roland Meyer verkörperte das SPD Mitglied Karl Liebknecht.
Unter dem Thema „Burgfrieden“ gab es Fragen vom Moderator an die Darsteller zur Situation und die einen streitigen Wortwechsel unter den Dreien über den Sinn und Unsinn dieses Krieges entfachten. Schlussendlich wurde das Fazit über den verlorenen Krieg von den Dreien gezogen. Einziger Lachender mit Vorteilen blieb Wilhelm II., der nach dem Kriege wohlbetucht im Exil in Holland lebte.
Nach dieser künstlerischen und politischen Darbietung wurde ein Frühstück eingenommen. Im Anschluss wurden sechs Mitglieder der SPD-Abteilung Kirchberg für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Partei von Patrick Kriener geehrt. Neben den Urkunden gab es für Marita Lüddecke, Renate Sebbes, Petra Püllmann, Christa Rettstadt, Ani Hüter und Gösta Grabau auch noch ein flüssiges Geschenk vom Ortsverein und einen Blumenstrauß von der Abteilung.
Rudi Wuttke ging dann in seiner Festrede zum Tag der Deutschen Einheit nochmal auf die vergangenen 25 Jahre zurück, erinnerte in Beispielen auch an den Mauerfall am 9. November 1989, nur wenige Wochen nach dem 40. Jahrestag der DDR. Anschließend klang die gelungene Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen aus.