Weihnachtsmarktbesucher trotzen Wind und Wetter

Dichtes Gedränge unterm „Sportplatzdach“. Schon zur Eröffnung am Nachmittag eilten die Besucher in Scharen in Richtung Dorfgemeinschaftshaus und gönnten sich einen heißen Glühwein.

Vereine und Verbände in Kirchberg mit Verlauf der 30. Auflage zufrieden / „Sportplatzdach“ schützt vor Regen

Von Ulrich Kiehne, Kirchberg

Ob es regnet, stürmt oder schneit – den Kirchbergern kann das ziemlich egal sein. Zumindest wenn hier der Weihnachtsmarkt ausgerichtet wird. Als es am vergangenen Sonnabend im ganzen Vorharz wie in Strömen goss, fanden die vielen Besucher, die den Weg Richtung Dorfgemeinschaftshaus gefunden hatten, entweder ein wärmendes Plätzchen im Dorfgemeinschaftshaus oder aber ein schützendes Dach am Unterstand neben dem Sportplatz.
Während drinnen in der Turnhalle die Flötenkinder und der Singkreis den Nachmittag beiKaffee und Kuchen eröffneten, sorgten die Vereine und Verbände draußen für gemütliche Stimmung, Unterhaltung und natürlich für die Verköstigung.
Den Grill- und Getränkestand hatte der Gesangverein fest im Griff, der Ortsrat versorgte die hungrigen Mäuler mit Schmalzbroten, Jagertee und weißem Glühwein, bei der Jugendfeuerwehr und der Ortsjugendpflege stand man für leckere Waffeln gern Schlange, und am Stand unter der Leitung von Marlies Wesemann gab es Caipirinha, Cappuchino und Kleinkunst. Nicht zu vergessen: die leckere Nudelsuppe, die die Evangelische Frauenhilfe anbot. Summa suammarum also ein Angebot, dass sich sehen und vor allem schmecken lassen konnte.
Nachdem Ortsbürgermeis­ter Roland Meyer das Marktgeschehen mit einem Gedicht und Glockengeläut auch offiziell eröffnet hatte, schickte sich die Feuerwehr an, Lose unters Volk zu bringen. Die Preise, die es in Kirchberg bei der Weihnachtstombola zu gewinnen gab, konnten sich wirklich sehen lassen.
Diesmal gab es beispielsweise eine Übernachtung für zwei Personen im Brockenhotel zu gewinnen. Auch Rodelschlitten wurden verlost.
Mit Einbruch der Dunkelheit schaute dann schließlich auch der Weihnachtsmann in Kirchberg vorbei und der Posaunenchor gab eine Probe seines Könnens ab. Wie Susanne Hüter auf Anfrage des „Beobachter“ mitteilte, waren die ausrichtenden Vereine mit dem nunmehr bereits 30. Weihnachtsmarkt, mehr als zufrieden.
Das „Sportplatzdach“ erwies sich als wetterfest, und so blieben die Besucher bis in die späten Abendstunden in fröhlicher Advents- undGlühweinstimmung zusammen. Die Veranstalter jedenfalls zogen ein rundum positives Fazit.