Zukunft des DGH weiter ungewiss

Rund eine Viertelmillion Euro müsste für die Gesamtsanierung des Königsdahlumer Dorfgemeinschaftshauses investiert werden. (Foto: Klaube)

Bürgermeister Bartölke beim Ortsrat Königsdahlum: „Entscheidung noch vor Haushaltsplanberatungen im Herbst“

Die recht lebhaft verlaufene Dahlumer Ortsratssitzung am vergangenen Dienstag, die aufgrund persönlicher Animositäten der Mandatsträger mit einer Auflösung dieses Gremiums endete (wir berichteten) fand im Beisein von etwa zehn Prozent der Ortseinwohnerschaft statt.

Diese rund 40 Personen waren unter anderem auch deshalb gekommen, weil der für sie wichtige Punkt „Dorfgemeinschaftshaus“ auf der Tagesordnung stand. Schließlich wurde die Einrichtung mittlerweile gesperrt.
Vor 50 Jahren als Volksschule gebaut worden, nach Auflösung dieser als Rechenzentrum der HAW Bornum genutzt und danach als Dorfgemeinschaftshaus, zu dessen Unterhaltung sich eigens eine örtliche Arbeitsgemeinschaft zusammengefunden hatte, ist eine relativ enge mentale Verbindung seitens der Einwohnerschaft zu dieser Einrichtung verständlich. Um so schlimmer die Nachricht, dass die vorhandene Statik nicht mehr den aktuellen DIN-Normen entspricht und das Gebäude in der bisherigen Weise nicht mehr genutzt werden kann. Deshalb gab es im Verlauf der Sitzung Fragen über Fragen an den eigens erschienenen Bürgermeister Martin Bartölke, der sich dabei wiederholt auch Unverständnis gegenüber ausgesetzt sah, obwohl er sich bemühte, sämtliche Zusammenhänge deutlich zu machen.

Mehr zum Thema gibt es in der aktuellen "Beobachter"-Printausgabe vom 20. Juni.