Auf das der Wald wächst und gedeiht

Volksbank-Vorstandsmitglied Dieter Brinkmann gibt genaue Standortanweisungen auf der Pflanzfläche

Volksbank Langelsheim/Lutter veranstaltet große Baumpflanzaktion an der Granetalsperre

Bessere Rahmenbedingungen hätten sich die Verantwortlichen der Volksbank Langelsheim/Lutter für ihre Baumpflanzaktion an der malerischen Granetalsperre am Sonnabend nicht wünschen können. Zwar führte der nächtliche Frost dazu, dass es um 10 Uhr morgens noch relativ frisch war, die Sonne kämpfte sich aber nach kurzen Startschwierigkeiten durch die Wolkendecke und tauchte Wald und Talsperre in ein wunderbares Licht.
Grund genug für Volksbank-Vorstandsmitglied Armin Gernhöfer in seiner Begrüßung von der „wohl schönsten Kulisse“ zu sprechen, die es bisher bei einer solchen Baumpflanzaktion gegeben hat. Den über 100 anwesenden Mitgliedern und Kunden sprach Gernhöfer zunächst ein herzliches Dankeschön für ihr Kommen aus und sagte: „Anlässlich unseres 150-jährigen Jubiläums möchten wir uns bei unseren Mitgliedern und Kunden für die langjährige Treue und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.“
Gemeinsam mit ihren Kunden pflanzten die Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter des Geldinstituts im Laufe des Vormittags rund 200 Bäume. Was Bäume und eine Bank eigentlich gemeinsam haben beschrieb Gernhöfer wie folgt: „Der Baum symbolisiert eigentlich alles, was sich die Genossenschaften auf die Fahnen geschrieben haben. Nachhaltigkeit, Wachstum, regionale Verwurzelung, Verantwortung und Weitsicht.“
Nach seinen Begrüßungsworten griff sich Michael Thätner, Betriebsdezernent des Forstamtes Seesen, das Megaphon und erläuterte den Gästen die Vorgehensweise und die Baumarten, die zur Gestaltung des „Volksbank-Waldes“ ausgewählt wurden. Da war zunächst der Wildapfel, ein eher seltener Baum in den Harzer Lagen, der viel Licht benötigt, im Laufe der Jahre aber zu einem sehr harten und stabilen Baum heranwächst. Beim Wildapfel handelt es sich übrigens um den Baum des Jahres 2013. Des weiteren wurde Spitz- und Bergahorn gepflanzt.
Thätner sagte im Gespräch mit dem „Beobachter“, dass es das erklärte Ziel der Forstämter sei, aus dem Harz einen vielfältigen Mischwald zu machen. „Die Fichte wird aber weiterhin der Hauptbaum im Harz bleiben“, so der Betriebsdezernent.
Nachdem alles wichtige gesagt war wurden die Anwesenden in Gruppen eingeteilt und machten sich zu Fuß auf zur Pflanzfläche. Dort angekommen gab Vorstandsmitglied Dieter Brinkmann noch eine kurze Einweisung bevor es an die Bäume ging. In der ersten Reihe wurden die Wildäpfel gepflanzt, die übrigens nicht zum Verzehr geeignet sind. In den hinteren Reihen schlossen sich Spitz- und Bergahorn an. Unter den Teilnehmern befand sich auch Lutters Ortsbürgermeisterin Karin Rösler-Brandt nebst Ehemann, die es sich nicht nehmen lassen wollte, sich mit einem eigenen Baum im Volksbankwald zu verewigen.
Nachdem alle Bäume in die vorgesehen Löcher gesteckt und mit etwas Erde befestigt wurden, konnten sich alle Teilnehmer bei einem Getränk und einer Bratwurst entspannen. Für musikalische Unterhaltung sorgte das Musikcorps Hans-Heinrich-Hütte aus Langelsheim.