120.000 Euro für Wegebau in Lutter

Nicht nur die Gemeinde profitiert von der Förderung / Acht Projekte im Landkreis Goslar dabei

Der Landkreis Goslar kann sich wieder auf eine Finanzspritze freuen. Das Amt für regionale Landesentwicklung in Braunschweig hat insgesamt acht Projekte im Landkreis genehmigt. Insgesamt fließen 325.000 Euro in die Region.

„Die Sanierung von landwirtschaftlichen Wegen in Lutter am Barenberge werden mit fast 120.000 Euro gefördert“, erklärt SPD-Landtagsabgeordnete Petra Emmerich-Kopatsch. Damit setzt die Landesregierung durch die gezielte Förderung auf der Grundlage einer abgestimmten Strategie Akzente für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität in ländlichen Räumen. Emmerich-Kopatsch stellt klar: „Das Amt für regionale Landesentwicklung hat die aus der Region bis zum 15. Februar gestellten Anträge in den Bereichen Dorfentwicklung, Wegebau, Basisdienstleistungen, Kulturerbe und Tourismus genehmigt und bewilligt. 125.000 Euro – ein Großteil der Fördersumme – fließt in die Sanierung des Krankenhauses und Sanatoriums Dr. Barner in Braunlage im Hochharz. Vor über 100 Jahren wurde es im Jugendstil errichtet, es steht unter Denkmalschutz. Die Gebäude des Fachkrankenhauses für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sind einmalig. Vor allem ist die Eingangshalle deutschlandweit die einzig erhaltene in der Jugendstilbauweise. Diese macht es zum Braunlager Kleinod.
Freuen über eine Finanzspritze kann sich auch die Stadt Goslar. Bezuschusst werden mit der Summe von 88.000 Euro zwei Wegebauprojekte. Einerseits ist das der Ausbau des Radweges zwischen Goslar und dem Stadtteil Vienenburg. Andererseits fördert das Regionalamt den Ausbau des Borweges in Vienenburg.
Außerdem gab Landwirtschaftsminister Christian Meyer bekannt, dass Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als 80 Millionen Euro im Rahmen des Förderprogramms zur integrierten ländlichen Entwicklung genehmigt werden können. Dies ist die erste größere Tranche der neuen EU-Förderperiode.
Niedersachsens Landwirtschaftsminister Meyer hat zuvor bei den Verhandlungen zur Verteilung der EU-Fördermittel einen großen Erfolg erzielt. Obwohl der EU-Fördertopf für den ländlichen Raum um zehn Prozent gesenkt wurde, stieg er in Niedersachsen durch gutes Verhandlungsgeschick bei der Festsetzung des bundesweiten Verteilungsschlüssels auf 1,1 Milliarden Euro für die neue Förderperiode.
Diese Summe kann aufgestockt werden „Mit staatlicher Co-Finanzierung von insgesamt zwei Milliarden Euro können so geschätzte Investitionen in die dörfliche Infrastruktur, Lebensqualität, soziale und kulturelle Dienstleistungen und Tourismus von insgesamt vier Milliarden Euro bis 2020 erreicht werden.“, lobt Landtagsabgeordnete Emmerich-Kopatsch in der Mitteilung die geplanten Investitionen.