Armin Gernhöfer überreicht namens der Volksbank und VR-Stiftung 5000 Euro

Armin Gernhöfer überreicht hier dem HZV-Vorsitzenden Gerhard Brunke einen Scheck über 5000 Euro. Foto: Jung

Geld findet für Umwandlung und Neugestaltung des Waldlehrpfades Verwendung

Lutter (bo). Einen Scheck in Höhe von 5000 Euro nahm gestern Gerhard Brunke, 1. Vorsitzender des Harzklub-Zweigvereins Lutter am Barenberge, seitens der VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken in Norddeutschland sowie der Volksbank eG in Lutter in Empfang. Armin Gernhöfer, Vorstandsmitglied der Volksbank eG, zeigte sich sehr erfreut, diesen namhaften Betrag auch im Namen der VR-Stiftung in Norddeutschland überreichen zu können. Das Geld kommt der Umwandlung und Neugestaltung des seit 1965 bestehenden Waldlehrpfades zugute. Die Scheckübergabe erfolgte vor einer Begehung des rund fünf Kilometer langen Weges, der derzeit zum Walderlebnispfad umgestaltet wird, auf dem Osterholzparkplatz. An dem Rundgang nahmen die Repräsentanten des Harzklub-Zweigvereins Lutter mit Gerhard Brunke an der Spitze sowie Revierförster Maibaum und Armin Gerhöfer teil.
Die Volksbank eG in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Langelsheim und Seesen, so Gernhöfer bei der Scheckübergabe, Mitverantwortung für soziale Belange, für Kultur und Umwelt in ihrem Geschäftsgebiet. Das sei geradezu Bestandteil der genossenschaftlichen Idee. Allerdings würden auch hier die zur Verfügung stehenden Mittel zusehends knapper.
Um so mehr freue sich die Volksbank eG, die Neugestaltung des Walderlebnispfades unterstützen zu können und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Thema Natur und Naturschutz in der von der Volksbank eG betreuten Region. Sie zeige damit, welch hohen Stellenwert Kunden- und Bürgernähe haben und dass die Volksbank ihren Slogan „Mehr Werte für Menschen“ immer wieder in die Tat umsetze.
Im Jahr 1965 sei durch Initiative des ehemaligen Forstamtes Lutter und mit der Beteiligung der forstlichen Fakultät der Universität Göttingen ein Waldlehrpfad eingerichtet worden. Der Harzklub-Zweigverein Lutter beabsichtige nun nach über 40 Jahren, diesen Lehrpfad technisch und inhaltlich auf einen aktuellen Stand zu bringen. Hier sei vor allem der örtliche sowie historische und kulturgeschichtliche Bezug sehr wichtig. Die Waldbesucher sollen bei einem Rundgang die Lebensgemeinschaft im Wald kennenlernen und auf Informationstafeln Wissenswertes über das Waldgebiet erfahren.
Klassische Lehrpfade hätten in der heutigen Zeit die Anziehungskraft für Waldbesucher weitgehend verloren. Aus diesem Grund sei ein neues Konzept erstellt worden, das den ursprünglichen Waldlehrpfad in einen Walderlebnispfad integriere. Ziel sei, der heutigen Generation gerecht zu werden, um das Naturinteresse zu wecken und zu fördern. Ökologische Grundlagen sollen auf besondere Weise vermittelt werden. Hierfür seien interaktive Stationen notwendig. Das naturpädagogische Konzept des Kindergartens und der Grundschule seien eingearbeitet worden. Gernhöfer: „Der Walderlebnispfad soll ein Anziehungspunkt für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Kindergartenkinder der Region werden. Spielerisch sollen sie die schöne Welt des Waldes erfahren, begreifen und schützen. Hierbei ist es besonders wichtig, den Waldbesucher durch ein geeignetes Leitsystem direkt anzusprechen und zum Mitwirken anzuregen. Die Besucher des Waldes sollen Informationen bekommen, aber auch selbst aktiv sein, und durch dieses persönliche Erlebnis für das Thema Natur und Naturschutz sensibilisiert werden."