„Beobachter" schenkt Hahausen zum „990-Jährigen" Ruhebank

Die Kinder aus Seesen nahmen die neue Ruhebank gleich in Beschlag.
Hahausen (G. J.). Im Nachgang der 990-Jahr-Feier des Dorfes Hahausen gab's jetzt noch ein nachträgliches Jubiläumspräsent, nämlich eine rustikale Ruhebank, die von der Seesener Tageszeitung „Beobachter“ gestiftet wurde. Das hölzerne Präsent wurde am Donnerstagvormittag mit Unterstützung des Bauhofes der Samtgemeinde Lutter am Barenberge von Seesen nach Hahausen transportiert. Hier hatte Bürgermeister Henri Hoffmeister bereits einen geeigneten Platz für das Sitzmöbel „ausgeguckt“, und zwar „auf dem Dach" Hahausens  – genauer: auf dem „Langenberg“ unweit des Neubaugebietes „Streuerwiese“. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick bis zu den Windrädern bei Haverlah.
„Beobachter“-Geschäftsführer Dietmar Kelm ließ es sich nicht nehmen, die Stiftungsplakette, die an den 990. „Geburtstags“ erinnert, an der Bank zu fixieren. „Vielleicht spendiert der Beobachter in zehn Jahren, wenn Hahausen 1000 Jahre alt wird, einen dazu passenden Tisch“, scherzte Kelm. Henri Hoffmeister bedankte sich im Namen des Dorfes für die rustikale Jubiläumsgabe und lud anschließend zu einem kleinen Umtrunk ein.
Übrigens: Dass sich's auf der neuen Bank gut sitzt, stellten die Jungbürger der Seesener Kindertagesstätte St.-Annen-Straße unter Beweis. Die Dreikäsehochs kamen mit ihren Betreuerinnen nach einem Waldspaziergang zufällig vorbei als die Bank aufgestellt wurde.