DRK leistet beachtliches Arbeitspensum

Elfriede Trost, Magdalene Köppelmann und Klaus Kubitschke bringen es zusammen auf 155 Jahre beim DRK. Leider waren nicht alle Geehrten zugegen.
 
Anika Körner (Mitte) wurde für 15 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Sie wird umrahmt von Matthias Körner und seinem Stellvertreter Marian Fochler.

Lutteraner Rotkreuzler bilanzieren ein sehr abwechslungs- und arbeitsreiches Jahr

Die Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Lutter nutzte dessen Vorsitzende Elke Hampel, um den Mitgliedern nochmals die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres in Erinnerung zu rufen.

Dabei erinnerte Hampel nicht nur an die regelmäßigen Vorstandssitzungen, Delegiertenversammlungen und weiteren Sitzungen beim Kreisverband, sondern auch an erfolgte Fortbildungen sowie die Teilnahme am kulturellen Leben der Gemeinde.
Im Anschluss an den Bericht der Vorsitzenden folgten die Berichte von Bereitschaftsleiter Matthias Körner und des Jugendrotkreuzes. Letzterer Bericht wurde in Vertretung von Monika Körner abgegeben.
Aus den Schilderungen von Matthias Körner ging hervor, dass die Aktiven des Vereins in den zurückliegenden zwölf Monaten ein enormes Arbeitspensum abgeleistet haben. Neben den Sanitäts- und Bereitschaftsdiensten beim Feuerwehrjubiläum in Ostlutter waren die Lutteraner Rotkreuzler auch beim Sehusafest in Seesen, den Veranstaltungen des Waldkindergartens sowie bei zahlreichen auswärtigen Sportveranstaltungen gefragt.
Ferner organisierte und betreute der Ortsverein vier Blutspendetermine und zwei Kleidersammlungen. Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang auch die Arbeitseinsätze, die rund um das eigene DRK-Heim erfolgten.
Natürlich gehörten auch wieder Hilfeleistungen bei zahlreichen Einsätzen der Feuerwehren dazu sowie der Einsatz bei zwei Hochwasserereignissen. Darüber hinaus nahmen die DRKler auch an mehreren MANV- und Brandübungen teil. Und auch die Dienstabende, die der weiteren theoretischen und praktischen Ausbildung dienen, schlugen mit zahlreichen Stunden zu Buche.
Mit der Beteiligung am Lebendigen Adventskalender und der Mithilfe bei der Sanierung des Fußboden in der St.-Georg-Kirche stellten die Rotkreuzler auch im vergangenen Jahr wieder unter Beweis, dass die Dorfgemeinschaft auf sie zählen kann.
Insgesamt erbrachten die neun aktiven Mitglieder des Ortsvereins in Summe über 1.300 Stunden. Zu den Blutspenden konnten 209 Spender begrüßt werden, darunter befanden sich auch 16 Erstspender.
Die Helfer sind auch für die Zukunft gerüstet. Das Digitalfunkzeitalter hat bei den Rotkreuzlern in Lutter Einzug gehalten, und die Hälfte der Truppe hat auch bereits die Ausbildung dafür absolviert.
Der Jugendabteilung gehören aktuell 26 Kinder und Jugendliche an. Leider konnte nicht an den Kreiswettbewerben teilgenommen werden. Die Gruppenstunden finden immer freitags im 14-tägigen Turnus statt. Die JRKler unterstützten, dem Alter entsprechend, die meisten Aktionen der „Großen“, was auch für das Zusammengehörigkeitsgefühl wichtig ist.
Lutters Bürgermeisterin Karin Rösler-Brandt brachte in ihren Grußworten ihre große Wertschätzung für die Arbeit des DRK zum Ausdruck: „Ohne das Engagement der ehrenamtlichen Helfer des DRK wäre das dörfliche Leben nicht denkbar.“ Eine Ansicht, der sich Joachim Probst von der Kreisgeschäftsführung des DRK-Kreisverbandes anschloss.
Höhepunkt der Versammlung bildeten schließlich die Ehrungen verdienter Mitglieder. Die Ehrungen im Überblick: Elfriede Trost (75 Jahre), Gerhard Karras (60 Jahre), Hildegard Karras, Karin Moers, Hans-Peter Klapprot und Heinz Lönnecker (50 Jahre), Ursula Tiefel, Magdalene Köppelmann, Siegmar Bahr und Klaus Kubitschke (40 Jahre).