Endausbau „Unter dem Pagenberg“

Studium der Pläne vor Ort „Unter dem Pagenberg“ (von links): Bernd Damer, Jan Schmucker, Kai Köhrich, Peter Kühlewindt, Siegmar Bahr und Friedrich Köhrich.

Vor knapp elf Jahren erster Spatenstich / Baugrundstücke waren äußerst begehrt / Bis Ende Juli Arbeiten abgeschlossen

Es gibt Kommunen, die würden sich überglücklich schätzen, hätten sie mit der Samtgemeinde Lutter am Barenberge tauschen können – zumindest was das Neubaugebiet „Unter dem Pagenberg“ im Flecken Lutter angeht. Keinen einzigen Cent musste die Samtgemeinde für die Erschließung und den Ausbau berappen. Dafür hatte man mit der Firma Temp in Person von Geschäftsführer Siegmar Bahr einen erfahrenen örtlichen Investor an der Seite, „der das unternehmerische Risiko von Landerwerb, Erschließung und Vermarktung einging und uns obendrein auch noch aufwändige Ausschreibeverfahren ersparte“, wie Samtgemeinde-Bürgermeister Peter Kühlewindt zufrieden bei einem Termin vor Ort mitteilte.
Unmittelbarer Anlass für das Treffen, an dem neben Kühlewindt und Bahr auch Bernd Damer vom gleichnamigen Ingenieurbüro in Vienenburg sowie Geschäftsführer Friedrich Köhrich, Bauleiter Kai Köhrich und Vorarbeiter Jan Schmucker als Vertreter der bauausführenden Firma Köhrich-Bau teilnahmen, war der laufende Endausbau „Unter dem Pagenberg“. Grund genug für alle Beteiligten, noch einmal auf das Erfolgsprojekt zurückzublicken. Der erste Spatenstich für den ersten Bauabschnitt erfolgte im Jahr 2003. Auf einer Fläche von 15.700 Quadratmetern entstanden elf Baugrundstücke. 2007 war dieser Abschnitt abgeschlossen, aber immer noch Bedarf nach Bauland vorhanden. Also begann die Firma Temp nach dem Erwerb von Kirchenland vor gut zwei Jahren unterhalb des ersten mit dem zweiten Bauabschnitt, mit einer Fläche von 7900 Quadratmetern und noch einmal sieben großzügig geschnittenen Grundstücken. Auch diese gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Zwei sind schon bebaut, alle anderen bereits vermarktet. Kein Wunder, die Lage beziehungsweise der Ausblick – Burg und St.-Georg-Kirche auf der einen, idyllische Natur auf der anderen Seite – und die Ruhe fernab vom Hauptstraßenverkehr sind attraktiv. Obendrein wurde und wird den Bauherren ohne größere Auflagen freie Hand für ihre Vorlieben gelassen. Lediglich ein einziges, 1000 Quadratmeter großes und bereits voll erschlossenes Baugrundstück im ersten Bauabschnitt ist noch zu haben; für 54 Euro pro Quadratmeter. Im Zuge der Gesamtmaßnahme wurden zudem zwei Regenrückhaltebecken angelegt, der Straßenbereich am Friedhof saniert und der dortige Parkplatz erweitert.
Nun läuft wie gesagt der Endausbau an. Dazu wird der Trichter für die Zufahrt eine Bitumenschicht erhalten, während die Straße selbst mit grauen Betonsteinen gepflastert wird. Den Übergang zwischen beiden Bereichen sollen rote Steine markieren. „Bis Ende des Monats und damit zu Beginn der Sommerferien werden wir fertig sein“, meinte Bauleiter Kai Köhrich.