Erhöhung der Beiträge soll SG-Rat beschließen

Feuerschutzausschuss berät über Erhöhung der Aufwandsentschädigungen / Vier Brandeinsätze

Lutter. Der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde Lutter am Barenberge diskutierte am Dienstag über die Anpassung der Aufwandsentschädigungen für die Ehrenbeamten und ehrenamtlich Tätigen der Freiwilligen Feuerwehr Lutter.
Die aktuellen Sätze liegen deutlich unter denen der Nachbarkommunen sowie der Städte Langelsheim und Seesen. Durch die Vergütungsanpassungen würden Mehraufwendungen in Höhe von rund 7617 Euro entstehen. Grundsätzlich sprachen sich alle Anwesenden für die Erhöhung der Belastungsentschädigungen aus, die voraussichtlich ab dem Jahr 2014 in Kraft treten soll. Allein die Entlohnung der Jugendwarte wurde beanstandet. Der Posten müsse höher dotiert werden, da die Aufgabe sehr viel Zeit in Anspruch nehme.
„Die Aufstockungen sollen den Stellenwert der Freiwilligen Feuerwehr Lutter verdeutlichen. Wir möchten die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter würdigen“, so Samtgemeindebürgermeister Peter Kühlewindt.
Die SPD-Fraktion bat indes um eine Vertagung der endgültigen Entscheidung. Während der letzten Fraktionssitzung seien nicht genügend Delegierte präsent gewesen, sodass die Versammlung nicht beschlussfähig war. Der Feuerschutzausschuss einigte sich einstimmig darauf, die Vorlage in den Samtgemeindeausschuss weiterzuleiten.
Zudem berichtete Gemeindebrandmeister Hans-Hermann Beltau von vier erfolgten Brandeinsätzen und zwei Hilfeleistungen, die sich seit der letzten öffentlichen Sitzung in diesem Jahr ereigneten. Warum die Böschung nähe der Lutterschen Trift jedes Jahr mindestens einmal brennt, kann sich kein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr erklären.
„Bei der Anzahl der Lehrgänge liegen wir im grünen Bereich“, verkündete Beltau. Vor allem schien der Gemeindebrandmeister über die Tatsache erfreut zu sein, dass die Jugendwarte von Ostlutter dieses Jahr die Möglichkeit haben, den Gruppenführerlehrgang I absolvieren zu können.
Schließlich kam die geplante Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Bodenstein zur Sprache. Der Anbau von 50 Quadratmetern soll Platz für eine neue Umkleidekabine schaffen.