Erste Party ohne Eltern

Verpflegung: Essen und Getränke stiftete die Tätige Schulgemeinde.

Schülerparlament der Kurt-Klay-Schule punktet mit neuer Idee / Ein Jubiläum gibt es obendrein

Große Aufregung am Dienstagnachmittag in der Kurt-Klay-Schule. 

Aus allen Himmelsrichtungen kommen Familien mit ihren Kindern, doch etwas ist anders: An der Tür heißt es Abschied nehmen von den Eltern, die haben bei der Veranstaltung Hausvervobot. „Nur für Schüler”, stand in der Einladung. „Es ist für uns eine Premiere und die erste Party für die Erst- bis Viertklässler ohne Eltern”, sagt Schulleiterin Katharina Kurzawa und verteilt bunte Leuchtbänder für den Einlass. Schon Tage zuvor fieberten die Schüler ihrer „School-Out-Party” entgegen. Was zieh ich an? Mit wem gehe ich hin? Diese Fragen hörten die Lehrer häufiger. Hinter der ganzen Idee steckt das Schülerparlament um Lehrer Jens Herbeck.
Klassensprecher und deren Stellvertreter von der 2. bis 4. Klasse sitzen in dem Gremium. Vor zehn Jahren wude die Vertretung gegründet, die Party war fürs Parlament zugleich eine Geburtstagsfeier. „Ich wünsche mir für die Zukunft, dass die Schüler noch viele solcher wunderbaren Ideen haben und bin gespannt, was noch kommt”, sagt Jens Herbeck. Stolz ist er auf seine Schützlinge. Sie kümmerten sich um Organisation und Aufbau für die Party. Essen und Getränke übernahm die Tätige Schulgemeinde. Bereits nach einer halben Stunde war der Vorrat erschöpft, Jens Herbeck musste los, um Getränke-Nachschub zu kaufen.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 22. Juni 2017.