FDP Lutter unterstützt Vanessa Lauenstein

Darf sich der Unterstützung der FDP Lutter sicher sein: die Kandidatin für das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin, Vanessa Lauenstein.

„Kandidatin bringt das nötige Rüstzeug für das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin mit“

Der FDP-Ortsverband Lutter hat beschlossen, die Kandidatin der CDU für die im September anstehende Samtgemeindebürgermeisterwahl, Vanessa Lauenstein, zu unterstützen.

„Vanessa Lauenstein ist als Ratsfrau im Flecken Lutter und im Samtgemeinderat voll im politischen Geschehen und bringt durch ihren Beruf das nötige Rüstzeug für die Aufgabe als Samtgemeindebürgermeisterin mit“, begründete Vorsitzender Matthias Lüttge die Entscheidung. Als zweifache Mutter spreche sie insbesondere die Familien in der Samtgemeinde Lutter an. Sie wisse als Lutteranerin, wie wichtig Kinderbetreuung in Kindergarten und Schule sei und könne die Angebote mit eigenen Erfahrungen weiter verbessern.
Die FDP, so heißt es in der Mitteilung, stehe weiterhin für eine große Fusion von Langelsheim, Lutter und Seesen bis zum Jahr 2021 mit einer starken Vorharz-Region. „Wir hoffen, dass eine Samtgemeindebürgermeisterin Vanessa Lauenstein unseren Weg unterstützt, um die Samtgemeinde Lutter zukunftsfähig zu machen“, sagte Matthias Lüttge.
Bestes Beispiel für einen Handlungsbedarf in der Fusionsfrage sei aktuell das Niedersächsische Kommunalinvestionsfördergesetz (NKInvFG). Es regelt die Weiterleitung von Finanzhilfen des Bundes in Niedersachsen.
Für die Samtgemeinde Lutter bedeute dies Fördermittel von 80.655,07 Euro bei einem Eigenanteil von 5.704,77 Euro. Im besonderen Teil des Gesetzes sei beschrieben, dass die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde (Hahausen, Lutter und Wallmoden) kein Geld erhalten, da sie „aufgrund ihrer niedrigen Einwohnerzahlen nur verschwindend geringe Investitionspauschalen erhielten. Gleichwohl sollen die Samtgemeinden berechtigt sein, Mittel weiterzuleiten.“ Für die Liberalen bleibt daher fraglich, welche Projekte in den Mitgliedsgemeinden mit dem Geld überhaupt angegangen werden sollen.
Die Stadt Langelsheim erhalte mit Eigenanteil 301.001,51 Euro und die Stadt Seesen mit Eigenanteil 351.121,62 Euro. Hätte man eine große Fusion von Langelsheim, Lutter und Seesen, stünde eine Investitionspauschale mit Eigenanteil von 732.778.20 Euro zur Verfügung, wobei durch die Einwohnerveredelung der Betrag vermutlich noch höher wäre. „Damit wäre genug Geld vorhanden, um beispielsweise in Grundschulen zu investieren oder dringende Straßenreparaturen auszuführen“, meinte der FDP-Ortsverbandsvorsitzende abschließend.
Somit sei die Samtgemeindebürgermeisterwahl auch eine Richtungsentscheidung gegen den Stillstand und für eine sichere Zukunft.