Für Schuldenabbau sollen Vereine löhnen

1. Vorsitzende Margarete Wiese (rechts) zusammen mit einigen Mitgliedern, die für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt wurden. (Foto: Süpke)

Schützenverein Lutter ehrt langjährige Mitglieder / Auf Verein kommen Investitionen zu / Höhere Abgabe an Landesverband

Einige ganz besondere Ehrungen standen im Fokus der Jahreshauptversammlung des Lutteraner Schützenvereins. So konnte Vorsitzende Margarete Wiese Henry Eine, Herbert Jaudzus und Karl-Heinz Köppelmann für ihre 60-jährige Mitgliedschaft ehren.

Nicht minder bemerkenswert ist auch die bereits 50 Jahre währende Treue von Hermann Jahns zum Schützenverein.
Thomas Lerche und Jörn Niemann können immerhin noch auf 30 Jahre Vereinszugehörigkeit zurückblicken sowie Joachim Klaws und Dr. Heinz Papst auf 25 Jahre. Wilhelm Göbel (20 Jahre), Georg Bresch (15 Jahre) und Jürgen Voges (10 Jahre) wurden ebenfalls für ihre Treue geehrt.
In ihrem Jahresbericht ging Vereinschefin Margarete Wiese dann auf die Höhepunkte des vergangenen Jahres ein. So erinnerte sie unter anderem an das Kleinkaliber Kreismeisterschafts-Schießen in Lutter, das Kreispokalschießen, die Teilnahme am Damenpokalfinale in Greene, den Kreiskönigsball in Wolfshagen, die Teilnahme am Schützenumzug in Ringelheim, die gelungene Königsproklamation, das Bürgermeisterpokalschießen in Hahausen, die Ausrichtung des Neilepokalschießens sowie die Teilnahme am Königsball in Neuwallmoden.
Ferner berichtete Wiese von drei Vorstandssitzungen, und sagte, dass das Schützenhaus im vergangenen Jahr sechs Mal an andere Nutzer vermietet werden konnte.
Aktuell zählt der Verein 80 Mitglieder. Der Förderverein, der für die Lutteraner Schützen eine finanzielle Unterstützung bedeutet, bringt es gegenwärtig auf 27 Mitglieder.
Im zurückliegenden Jahr konnte sich der Verein auch über einige Spenden freuen, um beispielsweise die Reparatur der Vereinsgewehre zu finanzieren.
Der Sicherheitszaun auf der Seite des Reitplatzes wurde beschädigt, mit der Versicherung sei aber schon alles geklärt. Die Instandsetzung soll in diesem Jahr in Eigenleistung erfolgen. Auch die Kontrolle des Kleinkaliberstandes durch den Landkreis verlief ohne Probleme. Die Anlage befindet sich in ordnungsgemäßem Zustand.
Im laufenden Jahr stehen dem Schützenverein einige Investitionen und steigende Ausgaben bevor. So müssen beispielsweise die Heizöfen im Schützenhaus erneuert werden. Eine andere Kostensteigerung erwartet die Lutteraner Schützen aus Richtung des Landesverbandes. Dieser muss Schulden abbauen, und fordert deshalb von den angehörigen Vereinen eine Zahlung von mindestens drei Euro pro Mitglied. Für die Vereine bedeutet dies höhere Abgaben. Um eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages zu umgehen, soll das Geld der Vereinskasse entnommen werden.
Helmut Düerkop, Schießsportleiter des Vereins, ließ das Jahr ausführlicher aus sportlicher Sicht Revue passieren. Er ging ebenso wie Margarete Wiese auf die Höhepunkte der vergangenen zwölf Monate ein, richtete seinen Blick aber auch nochmals auf den Tag der offenen Tür im Jahr 2012, den Düerkop als absoluten Reinfall bezeichnete.
Die schlechte Beteiligung am letztjährigen Neilepokal wollte der Schießsportleiter aber nicht überbewerten. „Die Teilnehmerzahlen schwanken jedes Jahr. Da müssen wir uns jetzt keinen allzu großen Kopf machen“, so Düerkop.
In seinem Bericht erinnerte er auch noch einmal an das Schießen um den Pokal des Samtgemeindebürgermeisters in Hahausen. In diesem Zusammenhang wies er daraufhin, dass in diesem Jahr der Wettbewerb in Lutter ausgetragen wird.
Das Vereinspokalschießen, das die Schützen vor einigen Jahren wieder haben aufleben lassen, betrachtet Düerkop mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil sich vor allem die Damen rege an diesem Schießwettbewerb beteiligen. Weinend, weil sich die Herren der Schöpfung äußerst zurückhaltend verhalten.
Im weiteren Verlauf seines Berichtes ging Schießsportleiter Düerkop auch auf die Ergebnisse des Königsschießens ein, der „Beobachter“ berichtete seinerzeit ausführlich über dieses Ereignis und die Ergebnisse.
Für das laufende Jahr wünscht Düerkop allen Mitgliedern ein erfolgreiches sportliches Jahr, verbunden mit der Hoffnung, dass die Teilnahme an den Wettbewerben höher ausfällt als zuletzt.
Der Bericht über das Jahr aus Sicht des Hörnerzuges wird in einer der kommenden Ausgaben erscheinen. Auch beim Hörnerzug hat sich im vergangenen Jahr viel getan.

Die Vereinsmeister: Birgit Sonnenrein (Damen LG), Brigitte Pramann (Damen LG und KK Seniorenklasse), Karin Breuhahn (Damen KK), Helmut Düerkop (Schützen LG) und Lothar Pramann (Schützen KK).