Fusion zwischen Lutter und Langelsheim

Anfang vergangenen Jahres votierte der Rat der SG Lutter mehrheitlich für die Aufnahme von Fusionsgesprächen. Der damals bewusst eng gesteckte Zeitrahmen wurde mehrfach nicht eingehalten. In Lutter ist man immer noch in der Phase der Entscheidungsfindung.

Wählergemeinschaft Langelsheim fordert frühzeitige Bürgerbeteiligung

Während in Lutter die Meinungsfindung darüber, ob an der Selbstständigkeit festgehalten werden soll oder ob mit den Nachbargemeinden Fusionsgespräche geführt werden sollen, immer noch nicht abgeschlossen ist, ist die Beschlusslage in Langelsheim klar:
Im September 2012 hat der Rat der Stadt beschlossen, dass zum damaligen Zeitpunkt Fusionsgespräche mit Nachbargemeinden nicht aufgenommen werden. Aufgrund einer entsprechenden Bitte der Samtgemeinde Lutter haben aber inzwischen Sondierungsgespräche stattgefunden.

Dabei wurde von Langelsheimer Seite immer klar darauf hingewiesen, dass die Bildung einer Samtgemeinde mit Langelsheim nicht in Frage kommt, sondern nur eine Einheitsgemeinde.
Die WGL, so einer entsprechenden Pressemitteilung zu entnehmen, ist weiterhin der Auffassung, dass der Öffentlichkeit frühzeitig die Möglichkeit gegeben werden muss, sich umfassend zu informieren und eine eigene Meinung zu diesem Thema zu bilden.
Darüber hinaus hat die Mitgliederversammlung der WGL einstimmig beschlossen, dass vor einem ev. Beschluss des Rates der Stadt Langelsheim zu einer Fusion mit Nachbargemeinden eine Bürgerbefragung durchzuführen ist. Die von uns beantragte Aufstellung einer entsprechenden Satzung wurde vom Rat abgelehnt.
Die Ratsfraktion der Wählergemeinschaft Langelsheim und die WGL- Mitglieder in den Ortsräten haben sich zum Thema Fusion mit Lutter noch keine abschließende Meinung gebildet.
In der Pressemitteilung heißt es dazu: „Wir wollen zunächst die Meinung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger hören und uns genau über die Vor- und Nachteile einer Fusion für Langelsheim informieren, bevor wir uns entscheiden“, teilte die Fraktionsvorsitzende, Heike Wodicka, mit. „Bei den weiteren Beratungen in den Gremien der Stadt Langelsheim, wird sich die Wählergemeinschaft für die beste Lösung für Langelsheim einsetzen. Dabei müssen möglichst alle Belange, insbesondere jedoch die der betroffenen Bevölkerung berücksichtigt werden.“