Grundschule verwandelt sich in ein Weihnachtswunderland

In einer Projektwoche hatten die Schüler Adventsdeko gebastelt, die sie nun verkaufen konnte.

Großer Besucheransturm beim zweiten Weihnachtsmarkt in der Kurt-Klay-Schule in Lutter

Offiziell sollte der Weihnachtsmarkt in der Kurt-Klay-Schule am Montagnachmittag erst um 15 Uhr seine Türen öffnen, doch schon mehr als eine halbe Stunde vorher war der Andrang so groß, dass sich die Verantwortlichen zu einem früheren Verkaufsstart entschlossen.

Das Interesse an der Veranstaltung konnte auch gut an der angespannten Parkplatzsituation entlang der Bahnhofsstraße abgelesen werden. Bereits um kurz nach 15 Uhr gestaltete es sich schwierig einen schulnahen Abstellplatz für sein Fahrzeug zu bekommen.
Im Inneren präsentierte sich das Schulgebäude, indem sonst Mathematik, Deutsch oder Sachunterricht auf dem Stundenplan steht, als ein Weihnachtswunderland, das wirklich keine Wünsche offen ließ. Herzstück des Weihnachtsmarktes, der nach 2012 in diesem Jahr zum zweiten Mal veranstaltet wurde, bildeten die zahlreichen Verkaufsstände an denen sich allerlei schöne und nützliche Dinge für die Advents- und Weihnachtszeit finden ließen.
Neben den Schülern, deren, während der Projektwoche, gebastelten Dekoartikel reißenden Absatz bei den Besuchern des Marktes fanden, hatten auch Hobbykünstler aus der näheren Umgebung ihre Stände aufgebaut an denen sie weihnachtliche Handwerkskunst präsentierten und verkauften. Darüber hinaus beteiligten sich die Schülerfirma der Förderschule Goslar und die Kinder des Waldkindergartens an der Ausgestaltung des Weihnachtsmarktes.
Schulleiterin Katharina Kurzawa zeigte sich im Gespräch mit dem „Beobachter“ begeistert von der enormen Resonanz: „Das ist doch einfach super, dass hier so viel los ist.“
Auf dem Schulhof dominierten eine Bratwurstbude, der Pommesverkaufsstand des Jugendrotkreuzes und das Stockbrotbacken der neu gegründeten Jugendfeuerwehr das Geschehen. Die Temperaturen sorgten jedoch dafür, dass der Großteil der Gäste lieber Erholung im behaglichen Kaffee suchte. Das Kuchenbuffet ließ in jedem Fall überhaupt gar keine Wünsche offen und erinnerte in seiner Präsentation an die prall gefüllte Auslage eines großen Bäckereifachgeschäfts.
Für Unterhaltung und Abwechslung sorgte über den gesamten Nachmittag hinweg auch eine „Märchenoma“, die alle Interessierten mit weihnachtlichen Geschichten beglückte.
Um 18 Uhr, gegen Ende des Weihnachtsmarktes, wurde dann das erste Fenster des Lebendigen Adventskalenders geöffnet. Der Schulchor der 1. und 2. Klassen erfreute die Besucher dabei mit Weihnachtsliedern. Mit einer Geschichte und einem Gedicht wurde diese traditionelle Ereignis abgerundet.