Harzklub-Bezirksarbeitsgemeinschaft befasst sich mit Pilgerweg

Die Bezirksarbeitsgemeinschaft VI befasste sich mit einem Pilgerweg. (Foto: Süpke)

Katholische Kirchengemeinde St. Hubertus plant Erweiterung eines Pilgerweges am Woldenberg / Harzklub-Richtlinien müssen beachtet werden

Lutter (mn). Die Bezirksarbeitsgemeinschaft VI des Harzklubs beschäftigte sich in ihrer jüngsten Sitzung mit einem Pilgerpfad über den Wohldenberg. Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern der Harzklub-Zweigvereine Bad Salzdetfurth, Braunschweig, Lutter, Salzgitter und Wolfsburg, traf sich im Jägerhaus an der L 498 zwischen den Ortschaften Volkersheim und Sehlde.
Dorothea Haunhorst stellte in einem Brief an den Vorstand des Harzklubs Hildesheim die Anfrage, ob es möglich ist, den kleinen Pilgerweg, der im letzten Jahr von der katholischen Kirchengemeinde St. Hubertus entwickelt wurde, mit einigen Zeichen, beispielsweise der Jakobsmuschel zu versehen, und das Wandernetz auszuweiten.
In ihrem Vortrag am Samstag erklärte Dorothea Haunhorst, dass sich der Woldenberg mit seiner Burg und der St. Hubertus-Kirche in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit erfreut. Von dort aus starten an jedem Wochenende mehrere hundert Menschen um größere und kleinere Wanderungen zu unternehmen.
Nun haben die katholische Kirchengemeinde St. Hubertus, der Gemeindetreff Burgcafé und der Förderverein Landschaftspark Schloss Derneburg gemeinsame Überlegungen angestellt, das bestehende Wegenetz zu erweitern. So wird unter anderem übelegt, das Wandernetz nach Sottrum, zum Glashaus und dem Schloss Derneburg, nach Grasdorf, Henneckenrode und Söder sowie zur Hubertusgrotte am Hainberg auszuweiten. Um den Pilgerweg zu kennzeichen wollen die Verantwortlichen Zeichen anbringen. Aus diesem Grund setzte sich Dorthea Haunhorst mit dem Harzklub in Verbindung um abzuklären, welche Punkte beachtet werden müssen, und ob eine Kooperation möglich ist.
Gerhard Brunke, 1. Vorsitzender des Harzklub-Zweigvereins Lutter, machte im Gespräch mit dem „Beobachter“ deutlich, dass der Verein grundsätzlich keine Probleme mit der Anbringung weiterer Zeichen habe. Dabei müssten jedoch die Richtlinien des Haruzklub-Hauptverbandes beachtet werden. Diese schreiben, so Brunke, unter anderem vor, dass zusätzliche Schilder nicht an denen des Harzklubs befestigt werden dürfen. Zudem sind auch Schilder an Eichen absolut tabu. Die Richtlinien hat der Harzklub den Anfragestellern übermittelt.