Harzklubler verschönern Pfad

Die Köhlerhütte am Walderlebnispfad wurde von den Harzklublern unter anderem von Unkraut befreit. (Foto: Süpke)

Lutteraner Zweigverein feiert 120-jähriges Bestehen / Weitere Arbeitseinsätze geplant

Wenn ein Jubiläum ansteht, putzt sich das Geburtstagskind heraus. So ist es auch beim Harzklub-Zweigverein Lutter am Barenberge.

Am Sonntag, 22. Mai, wollen die Mitglieder mit ihren Gästen den 120. Geburtstag ihres Vereins feiern. Rund um die Ohe-Hütte, das Domizil des Harzklbs im Wald, wollen sie unter anderem Wandern und gesellige Stunden verbringen. Bis dahin werden die Harzklubler noch einige Male die Hemdsärmel hochkrempeln. Bis zum großen Tag wollen sie Walderlebnispfad und Hütte auf Vordermann bringen. Am Sonnabend trafen sie sich erneut zum Arbeitseinsatz.
Auf dem Plan stand die Verschönerung der Köhlerhütte, die auf dem Walderlebnispfad zu finden ist. 1965 wurde der Pfad auf Initiative des ehemaligen Forstamtes Lutter und unter Beteiligung der forstlichen Universität Göttingen errichtet, ist in der Chronik vermerkt. Der Weg führt von Nauen aus auf dem Forstweg des Nauer Berges entlang der Ohe-Hütte, der Braunen Heide und des Schreckensberges. Wie bei einer Torte wurde ein Stück herausgenommen, damit die Wanderer ein Blick ins Innere werfen können. Die Attraktion war derart zugewachsen, dass die Harzklubler sie jetzt unter anderem von Unkraut befreit haben. Dem nicht genug. Neuer Sand wurde aufgeschüttet. 20 Schubkarren wurden bewegt. Der Sand wurde von einem Alt Wallmodener gespendet. Heute wollen sie noch einen Draht draufbringen, darüber eine weitere Sandschicht, damit die Köhlerhütte quasi hält und die Arbeit ncihts umsonst war.
„Zudem wollen wir noch die Tische an der Ohe-Hütte streichen und den Walderlebnispfad sauber machen”, sagt Klaus-Peter Süpke vom Harzklub. Er sowie Henning Brunke, Bernd Sprengel und Erhard Häder waren beim jüngsten Arbeitseinsatz vor Ort. Eine schweißtreibende Sache und die sommerlichen Temperaturen taten ihr übriges. Nicht der erste Einsatz. Vor Kurzem räumten sie an der Ohe-Hütte auf. Bretter und weitere Dinge, die hier nicht hin gehören, wurden beseitigt.