Hereinspaziert, hereinspaziert

Glückliche Gesichter bei Schulleiterin Katharina Kurzawa (rechts), Avacon Kommunalreferentin Antje Klimek und Samtgemeindebürgermeister Peter Kühlewindt. Der Verwaltungschef hatte bei einem Preisausschreiben der Avacon das Gastspiel des Projektzirkus „Dreamland“ gewonnen. Die Kosten in Höhe von 4.300 Euro übernimmt die Avacon.

Gewinn beim Preisausschreiben der Avacon / Projektzirkus Dreamland kommt in die Grundschule

Passend zur Weihnachtszeit konnte Samtgemeindebürgermeister Peter Kühlewindt mit einer ganz großen Überraschung für die Kurt-Klay-Grundschule in Lutter aufwarten. Bei einem Preisausschreiben des Energie-Versorgers Avacon hatte der Verwaltungschef das Glück auf seiner Seite, und gewann unter 100 Einsendern das in der Zeitschrift „kommunal.info“ ausgelobte Zirkusgastspiel im Wert von 4.300 Euro. Der Gemeinde oder der Schule entstehen dadurch keine Kosten, denn diese werden vollständig von der Avacon übernommen.

Den symbolischen Gutschein für den Besuch des Projektzirkus Dreamland übergab gestern Avacon-Kommunalreferentin Antje Klimek an Peter Kühlewindt, der ihn sogleich an Schulleiterin Katharina Kurzawa weiterreichte. Für die Schule ist der Gewinn beim Preisausschreiben eine einmalige Möglichkeit, denn in Zeiten einer angespannten kommunalen Finanzlage wäre die Gemeinde als Träger der Schule nicht in der Lage ein solches Projekt zu finanzieren.
Kühlewindt freute sich deshalb auch sehr über den Gewinn. Es war nicht das erste Mal, dass sich Lutters Samtgemeindebürgermeister bei einem Preisausschreiben der Avacon beteiligt hat, bisher fehlte jedoch das letzte Quäntchen Glück.
Der Preis, eine ganze Woche mit dem Zirkus- und Theaterprojekt Dreamland, bietet den Kindern nicht nur jede Menge Spaß und Abwechslung, sondern auch die Möglichkeit, einmal in eine ganz andere Welt abzutauchen und echte Zirkusluft zu schnuppern.
Helmut Rosner, Initiator und Inhaber des Zirkusprojekts, verspricht auf seiner Internetseite nicht nur ein spannendes Erlebnis für die Kinder, sondern darüber hinaus, dass die Teilnahme an dem Projekt die Entwicklung des Sozialverhaltens begünstigt. Weiter heißt es auf der Homepage: „In einer außergewöhnlichen Projektwoche wird jedes Kind der Schule aktiv in das Projekt eingebunden und kann sich zwischen Artistik, Theater, Zauberei, Taubenrevue und Tanz in einem Team auf den großen Auftritt zum Ende der Woche vorbereiten.“
Die Proben und Aufführungen werden in einem echten Zirkuszelt erfolgen, das entweder „Im Graffel“ oder auf dem Gelände des TSV Lutter aufgebaut werden soll. Welcher Standort es endgültig wird, entscheidet sich im Januar, dann sollen bei einem Ortstermin die Details geklärt werden. Für Peter Kühlewindt spricht einiges für den Schützenplatz, da dort eine gute Infrastruktur vorhanden ist. Bei den Ortsterminen sollen aber auch die Vereine zu Wort kommen, damit bei der Entscheidung ihre Belange berücksichtigt werden können.
Schulleiterin Kurzawa freut sich auf jeden Fall schon auf den Zirkus und hat bei der Gutscheinübergabe angeregt, auch die Vorschüler aus den Kindergärten an dem Projekt teilnehmen zu lassen. „Das hätte den Vorteil, dass unsere künftigen Grundschüler uns vorab noch besser kennenlernen können“, so der Gedanke Kurzawas.
In Lutter gastieren wird der Projektzirkus vom 14. bis 18. September kommenden Jahres. Von Montag bis Donnerstag werden die Schüler zunächst in verschiedenen Gruppen ihr Vorführungen und Kunststücke einstudieren, bevor dann am Freitag und eventuell sogar noch am Sonnabend der Vorhang fällt und in einer echten Zirkusmanege die große Show beginnt.
Dann können sich Familien, Freunde, Lehrer und Erzieher davon überzeugen, wozu ihre Kinder in der Lage sind, wenn sie entsprechend gefordert und angeleitet werden. Das eigene Engagement der Schüler, trägt dazu bei, dass sie das einmalige Erlebnis aktiv mitgestalten, und es so sehr lange in positiver Erinnerung bleiben wird.
Abschließend dankte Peter Kühlewindt noch der Avacon für diesen tollen Preis und appellierte an Antje Klimek, weiterhin solch tolle Preise auszuloben.
Bei der Zeitschrift „koomunal.info“ handelt es sich um ein Druckwerk des Energieversorgers, das vierteljährlich erscheint und an Verantwortliche in Stadt- und Gemeindeverwaltungen geschickt wird. Die Preisausschreiben haben immer den Zweck, Kommunen besondere Chancen zu ermöglichen. Teilweise werden auch gleichzeitig mehrere Preise ausgelobt.