Interessante Tage im Riesengebirge

Interessante und spannende Eindrücke sammelten die Verkehrswächter in Tschechien.

Mitglieder der Verkehrswacht Langelsheim-Seesen-Lutter bereisten Tschechien

Ziel einer fünftägigen Informations- und Studienreise der Verkehrswacht Seesen-Langelsheim-Lutter mit Mitgliedern und Gästen war vor Kurzem das Iser- und Riesengebirge in Tschechien. Quartier bezog die Reisegruppe aus dem Harzvorland in einem Hotel nahe Spindlermühle. Dort befindet sich auch der Elbestausee.

In Begleitung eines sehr fröhlichen und kompetenten Reiseleiters, der an allen drei Tagen Einblicke in die bewegte böhmische und schlesische Geschichte vermittelte, wurde am ersten Tag eine Fahrt nach Reichenberg (Liberec), der größten Stadt des Isergebirges mit einem sehr schönen Markplatz und Rathaus unternommen. Nach einem faszinierenden Stadtrundgang machte sich die Reisegruppe auf zur Kabinenseilbahn, um den 1.012 Meter hohen Hausberg von Reichenberg, den Jested (zu deutsch Jeschkenberg), zu besichtigen. Auf dem Gipfel des Berges befindet sich der Fernsehturm und ein Hotel. Da das Wetter ausgezeichnet war, konnten die Verkehrswächter einen herrlichen Blick über das Iser- und Riesengebirge mit der Schneekoppe im Hintergrund bestaunen.
Am nächsten Tag machte sich die Reisegruppe auf den Weg in die faszinierenden Landschaften des Riesengebirges und nach Petzer. Dort wurde schließlich eine „Bimmelbahn“ bestiegen mit der es auf eine Höhe von rund 1.117 Metern ging. Unterwegs wurde ein Stopp eingelegt, um einen Blick auf die nahgelegene Schneekoppe und den Schwarzen Berg werfen zu können.
Bei herrlichstem Wetter wurden dann in Pec angekommen feinste böhmische Spezialitäten genossen. Auf der Rückfahrt wurde noch ein Abstecher in Trautenau eingelegt, wo der Rübezahlbrunnen besichtigt wurde. Zudem galt es auch den Kurort Johannesbad zu besichtigen.
Der Reiseleiter hatte schließlich auch noch eine Überraschung im Gepäck. Von der 1793 erbauten Spindlermühle ging es hinauf zur Spindlerbaude, die in 1.208 Metern liegt. Dort erfolgte am Grenzübergang nach Polen ein circa 50 Meter langer Fußweg mit Blick auf das schlesische Riesengebirge und den Hirschberg.
Bei der Spindlermühle fließen übrigens auch Elbe und weiße Elbe zusammen.
Der letzte Reisetag wurde genutzt, um der Kleinstadt Harrachov (Harrachsdorf) einen Besuch abzustatten. Die Kleinstadt an der Mummel ist vor allem für seine Skiflugschanzen berühmt. Vor Ort wurde noch die 1712 gegründete Glasbläserei mit hauseigener Brauerei besucht. Die Heimreise führte die Verkehrswächter über Leipzig.
Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, dass die Reise ein voller Erfolg war und weitere Ausflüge folgen dürfen.